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EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2017Digitales Mahnwesen in Europa: Deutschland Schlusslicht

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Chance vertan: Digitalisiertes Mahnwesen bislang noch Zukunftsmusik. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/42902 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/EOS Holding GmbH“

Hamburg (ots) – Jede zweite Firma in Europa ist davon überzeugt, dass ein modernisiertes Mahnwesen Zahlungsverzug und Zahlungsausfälle weiter senkt // 49 Prozent aller Unternehmen schätzen ihren unternehmensübergreifenden Digitalisierungsgrad als hoch bis sehr hoch ein // Nur 18 Prozent der Unternehmen setzen Digitalisierung im Mahnwesen ein

Deutsche Unternehmen haben bei der Digitalisierung ihres Mahnwesens Nachholbedarf. Bislang haben nur drei Prozent der Firmen in der Bundesrepublik ihr Mahn- und Rechnungswesen vollständig elektronisch modernisiert. Ein Drittel der Unternehmen bezweifelt aktuell, dass sich die Digitalisierung vorteilhaft auf den Zahlungseinzug auswirkt. Ein Trugschluss, wie der Blick auf Europa beweist. Hier haben bereits 18 Prozent der Unternehmen ihr Mahnwesen vollständig digitalisiert – und profitieren so von einer besseren Rückzahlungsquote, wie 49 Prozent der Befragten meinen. Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2017, die in diesem Jahr zum zehnten Mal durchgeführt wurde (Kantar TNS, ehemals TNS Infratest).

Der Status quo von Europas modernem Forderungsmanagement

Digitales Mahnwesen bedeutet, dass Unternehmen Mahnprozesse kundenindividuell und hochautomatisiert aufsetzen und steuern, beispielsweise mittels Big Data Analysen. Noch wickeln Unternehmen das Mahnwesen zu großen Teilen zwar softwaregestützt ab, Mitarbeiter greifen aber häufig noch selbst in den Mahnprozess ein. In Zukunft wird sich die Rolle der Mitarbeiter durch digitalisierte Prozesse verändern. Steuerungsaufgaben und Bearbeitung komplexer Einzelfälle bestimmen voraussichtlich den Arbeitsalltag statt Einzeltätigkeiten entlang der gesamten Prozesskette.

Insbesondere in Westeuropa haben die Unternehmen bereits auf die Vorteile der Digitalisierung reagiert und ihr Mahnwesen entsprechend angepasst. Jedes fünfte Unternehmen nutzt hier schon die Vorzüge des digitalen Mahnwesens. Vorreiter sind Spanien (58 Prozent), die Schweiz (53 Prozent) und Ungarn (53 Prozent).

Deutsche Unternehmen mit Digitalisierungs-Skepsis

Europäische Unternehmen erkennen die Zeichen der Zeit und stellen zunehmend die Weichen auf Digitalisierung im Mahnwesen. Die Erwartungen an die Vorteile reichen von Zeitersparnis (43 Prozent), optimierter Ressourcenplanung (34 Prozent), besserer kundenindividueller Forderungsbearbeitung (36 Prozent) hin zu stärker automatisierten Prozessen (36 Prozent). Mit Ausnahme von Deutschland: Hier glauben nur 33 Prozent der Unternehmen an eine Verbesserung. Europaweit hingegen ist jede zweite Firma zuversichtlich, dass ein modernisiertes Mahnwesen den Zahlungsverzug weiter senkt.

Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe vermutet: „Einer der Gründe für die Skepsis in Deutschland kann sein, dass deutsche Unternehmen die niedrigsten Zahlungsausfälle haben und keine Notwendigkeit sehen, ihre Prozesse umzustellen“. Engberding mahnt die Digitalisierung des Mahnwesens nicht weiter zu vernachlässigen. „Unternehmen müssen aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten und Geld zu verschenken.“

Zur EOS Studie: „Europäische Zahlungsgewohnheiten“

Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar TNS (ehemals TNS Infratest) befragte EOS im Frühjahr 2017 3.200 Unternehmen in 16 europäischen Ländern zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten. Jeweils 200 Unternehmen in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien, Österreich, Schweiz, Rumänien, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Bulgarien, Slowakei, Polen, Russland und Griechenland beantworteten Fragen rund um die eigenen Zahlungserfahrungen, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sowie zu den Themenkreisen Risiko- und Forderungsmanagement. Weitere Ergebnisse der Studie gibt es im Internet unter: http://www.eos-solutions.com/zahlungsgewohnheiten2017/digitalisierung

Die EOS Gruppe

Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Den Schwerpunkt bildet das Forderungsmanagement. Im Kern stehen dabei drei Geschäftsfelder: Treuhandinkasso, Forderungskauf und Business Process Outsourcing. Mit rund 7.000 Mitarbeitern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden in 26 Ländern der Welt mit mehr als 55 Tochterunternehmen finanzielle Sicherheit durch maßgeschneiderte Services im B2C- und B2B-Bereich an. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Telekommunikationsmarkt, die Öffentliche Hand, der Immobiliensektor, Distanzhandel sowie E-Commerce. Weitere Informationen: www.eos-solutions.com.

Pressekontakt:

Berit Ewald | Team Manager Corporate Communications
Tel.: +49 40 2850 – 1566, E-Mail: b.ewald@eos-solutions.com

Sabrina Ebeling | Public Relations Consultant
Tel: +49 40 2850 -1480, E-Mail: s.ebeling@eos-solutions.com

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Dr. Johann Bizer: Aufwand für professionelles IT-Sicherheitsmanagement wird weiter steigen

Kiel (ots) – Die öffentliche Verwaltung muss ebenso wie die Privatwirtschaft mit stetig steigendem Aufwand für die IT-Sicherheit rechnen. „Die digitale Transformation wird diese Entwicklung noch weiter verschärfen.“ Das sagte Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, heute bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Cybersicherheit beim Global Economic Symposium am Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Die Bedrohung durch Schadsoftware sei in den letzten Jahren stark gewachsen. Inzwischen seien über 600 Millionen Schadprogramme wie Viren oder Trojaner bekannt, und jedes Jahr kämen rund 100 Millionen dazu. Dataport verzeichnet an den Servern der öffentlichen Verwaltung mittlerweile monatlich fast 16 Millionen Spam-Mails und über 1.000 Bedrohungen durch Schadsoftware. Bislang würden die Attacken zum Beispiel mit Verschlüsselungstrojanern ganz überwiegend nicht zielgerichtet geführt, doch die Qualität der Schadsoftware steige permanent. „Dahinter steckt eine hochprofessionelle Cybercrime-Industrie, die mit Erpressung und Datenhandel gewaltige Umsätze macht“, erklärte Bizer.

Dementsprechend steige die Bedeutung eines professionellen Sicherheitsmanagements. „IT-Sicherheit ist eine Kernaufgabe für Profis und keine Nebentätigkeit“, betonte Bizer. Dataport wende bereits jetzt rund zehn Prozent seines Umsatzes für IT-Sicherheit auf, 200 Experten kümmerten sich dauerhaft um den Schutz der IT-Systeme. Das „Dataport-Prinzip“ für IT-Sicherheit stütze sich auf vier Säulen: Technik, proaktives Sicherheitsmanagement, Abwehrbereitschaft und Sicherheitsbewusstsein.

Zu den technischen Grundlagen gehöre unter anderem das vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifizierte Twin Data Center von Dataport sowie ein konsequentes Standardisieren von IT-Infrastrukturen, Netzen und Endgeräten. Ein proaktives Sicherheitsmanagement beinhalte klare operative Prozesse, ein systematisches Management für Virenschutz, Firewalls und Patches sowie die vorausschauende Analyse der Bedrohungslage durch bundesweite Zusammenarbeit. Darüber hinaus müsse durch klar definierte Prozesse im Sicherheitsvorfallmanagement, IT-Krisenmanagement und Notfallmanagement dafür gesorgt werden, bei Sicherheitsvorfällen schnell abwehrbereit zu sein. „Der Mensch ist in einem Sicherheitssystem immer noch ein entscheidender Faktor“, betonte Bizer. Die Hälfte der bei Dataport registrierten Sicherheitsvorfälle beruhe auf menschlichem Versagen. Deshalb sei die Pflege des Sicherheitsbewusstseins und der Wachsamkeit der Mitarbeiter eine wesentliche Säule jedes Sicherheitssystems.

„Mit dem umfassenden Dataport-Prinzip haben wir erreicht, dass die Zahl der Sicherheitsvorfälle trotz rasant steigender Bedrohungen seit Jahren konstant niedrig ist und die weltweiten Schadsoftwareattacken bislang keinen Schaden anrichten konnten“, sagte Bizer. Gleichwohl betonte er, dass es in der IT eine hundertprozentige Sicherheit nicht geben könne, sondern nur eine Minimierung von Risiken.

Pressekontakt:

Britta Heinrich
Pressesprecherin
E-Mail: Britta.Heinrich@dataport.de
Telefon: 040 42846-3047
Mobil: 0171 3342284

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BDZV-Zeitungskongress 2017: Informationsflut überfordert Teile der GesellschaftAllensbach-Chefin Renate Köcher präsentiert neue Studie: „Die informierte Gesellschaft – Fakt oder Illusion?“

Berlin (ots) – Die unendliche Fülle der zur Verfügung stehenden Informationen führt in Teilen der Gesellschaft zu einer Informationsillusion. Das erklärte die Leiterin des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD), Professor Dr. Renate Köcher, heute beim Jahreskongress des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Stuttgart. Die Meinungsforscherin warnte vor den gesellschaftlichen Auswirkungen: „Eine sinnvolle Selektion aus der Überfülle und eine disziplinierte Organisation des eigenen Informationsverhaltens sind Herausforderungen, die teilweise zu einer neuen Spaltung der Gesellschaft führen – nämlich in diejenigen, die von dem breiteren Informationsangebot profitieren und tatsächlich besser informiert sind, und in diejenigen, denen es schwerfällt, ihre Information in dieser Überfülle und Schnelligkeit des Angebotes sinnvoll zu organisieren.“

Köcher erläuterte anhand ihrer im Auftrag des BDZV angefertigten Studie mit dem Titel „Die informierte Gesellschaft – Fakt oder Illusion?“, dass die Fülle der verfügbaren Informationen einerseits zu einer schärferen Selektion führe, andererseits ein guter Informationsstand oft definiert werde als „auf dem Laufenden sein, wissen, was gerade passiert“. Dabei gehe es jedoch nicht um ein tieferes Verständnis der Ereignisse, ihrer Ursachen und Konsequenzen. 52 Prozent der Bevölkerung informierten, wie die Untersuchung ergeben habe, mehrmals täglich über die neuesten Nachrichten; 42 Prozent präferierten knappe und kurze Informationen; nur 31 Prozent legten großen Wert darauf, sich gründlich zu informieren. Jeder Zweite halte 15 bis maximal 30 Minuten oder weniger täglich für ausreichend, um einen guten Informationsstand zu sichern.

Laut Studie ist die große Mehrheit der Bürger Deutschlands subjektiv davon überzeugt, dass der Informationsstand heute generell höher ist als vor Einführung des Internets. Mit Blick auf das eigene Wissen ziehe die überwältigende Mehrheit sogar eine ausgesprochen positive Bilanz, führte Köcher aus. 72 Prozent stuften sich in Bezug auf das aktuelle Geschehen als gut informiert ein. Vor diesem Hintergrund liege die Frage nahe, „ob die stete Konfrontation mit einem schier unerschöpflichen Informationsangebot nicht nur zu einem höheren Informationsstand führt, sondern teilweise auch zu einer Informationsillusion?“. Diese Vermutung werde in der Studie partiell bestätigt, erklärte die Meinungsforscherin, denn schon konkretere Nachfragen, bei welchen Themen man sich denn gut informiert fühle, führten zu einer wesentlich bescheideneren Bilanz: Stehe etwa abstrakt das weltweite Geschehen zur Diskussion, stuften sich 61 Prozent der gesamten Bevölkerung als gut informiert ein. Jede Konkretisierung reduziere diese Selbstbeinschätzung jedoch drastisch. So seien beispielsweise nur 29 Prozent der Befragten überzeugt, dass sie auch in Bezug auf aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit Russland gut informiert seien; in Bezug auf die Politik der Europäischen Kommission oder die Beschlüsse des europäischen Parlaments sei es gerade einmal jeder Fünfte.

Die Auswirkungen seien insbesondere bei jungen Menschen zu beobachten: Das Interessenspektrum unter 30-Jähriger habe sich in den vergangenen 15 Jahren stark verengt. Dies liegt laut Studie daran, dass Jugendliche sich heute früh daran gewöhnten, primär Informationen zu Themen zu suchen, die sie von vornherein interessieren. „Interesse für Politik oder Wirtschaft ist jedoch nicht naturgegeben und entsteht auch nicht plötzlich, sondern im Allgemeinen durch die kontinuierliche, geduldige Auseinandersetzung auch mit Themen, die zunächst eher als spröde oder langweilig empfunden werden“, erklärte Köcher. Dieser Prozess komme heute nicht mehr in dem Maß in Gang wie in Zeiten, in denen die regelmäßige Information über ein vorstrukturiertes Angebot in Fernsehen und Printmedien auch in der jungen Generation die Regel gewesen sei. Ihr Fazit: „Die Entwicklung des Interessenspektrums wie auch des Informationsstands der Gesellschaft hängen nicht nur von dem Informationsangebot ab, sondern in hohem Maß von der Bereitschaft und Disziplin, sich kontinuierlich und geduldig zu informieren.“

Pressekontakt:

Hans-Joachim Fuhrmann
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E-Mail: fuhrmann@bdzv.de

Anja Pasquay
Telefon: 030/ 726298-214
E-Mail: pasquay@bdzv.de

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Die Entzündung ist das zentrale Problem bei Crohn und ColitisSelbsthilfe fördert Forschung nach neuen Wegen der Entzündungshemmung

Berlin/Dresden (ots) – Die bundesweite Selbsthilfeorganisation der von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Betroffenen, die DCCV, hat am Samstag, 16. September 2017, im Rahmen eines Arzt-Patienten-Seminars in Dresden das mit 25.000,- Euro dotierte „Hermann-Strauß-Forschungsstipendium der DCCV 2017“, gestiftet durch die Firma AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG, verliehen. Dr. med. Sebastian Zundler, Assistenzart an der Medizinischen Klinik 1 des Universitätsklinikums Erlangen, erhielt das Forschungsstipendium für sein Projekt: „Interleukin-3 und Tr1-Zellen in der Pathogenese der CED“.

Die DCCV engagiert sich seit 1992 vielfältig in der Forschungsförderung und verleiht aus eigenen und Fremdmitteln eine Reihe von Forschungsstipendien. Die Ausschreibung und Vergabe obliegt allein der DCCV und wird unabhängig vom Stifter durch Gremien der Patientenorganisation durchgeführt.

Das Forschungsstipendium wird für Grundlagenforschung verliehen. Die komplexe Ursachenkombination ist noch nicht erforscht. Die Therapie richtet sich deswegen gegen ein Symptom: die Entzündung. Die kann z. B. durch die Aktivierung oder Hemmung von Botenstoffen und entzündungsfördernden oder -hemmende Zellen beeinflusst werden. Jeder Eingriff schwächt das Immunsystem mit der Folge unerwünschter Nebenwirkungen. Bei der Therapieentscheidung muss deren Gefahr abgewogen werden. Als mögliche Alternative bei CED bei schweren Nebenwirkungen oder Wirkverlust werden eine Reihe von Mechanismen des Immunsystems erforscht.

Dr. Zundler beschäftigt sich mit dem Botenstoff Interleukin-3, seiner Wirkung auf entzündungshemmende Tr1-Zellen und deren Bedeutung bei CED. Ein breiteres Krankheitsverständnis könnte zur Entwicklung neuer Behandlungsoptionen für CED-Patienten führen. Das Arzt-Patienten-Seminar diente zugleich als Auftaktveranstaltung zum Crohn & Colitis-Tag 2017 von DCCV und Kompetenznetz Darmerkrankungen: Vom 16. September bis zum 15. Oktober stehen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa bundesweit im Mittelpunkt von zahlreichen Veranstaltungen. Mehr unter http://www.crohn-und-colitis-tag.de/

Pressekontakt:

Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung – DCCV – e.V. ,
Referat Wissenschaft, Tel.: 030 2000 392-0,
Fax: 030 2000 392-87, E-Mail: info(at)dccv.de

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Umzug der Bencard Allergie GmbH: Hochkarätiges Symposium in neuer Firmenzentrale

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Bodo Steinert, Geschäftsführer der Bencard Allergie GmbH, und Frau Dr. Manuela Olhausen, Stadträtin und stellvertretende gesundheitspolitische Sprecherin der CSU, eröffnen mit dem Durchschneiden des blauen Bandes den neuen Standort von Bencard Allergie in der Leopoldstraße 175, München-Schwabing. Von hier aus werden auch die …

München (ots)

   - Bencard Allergie wächst: Umzug der Zentrale DACH (Deutschland - 
     Österreich - Schweiz) in neue, repräsentative Büroräume in 
     München
   - Führende internationale Experten stellen u. a. neueste 
     Entwicklung der kausalen Allergietherapie vor
   - Bencard Allergie setzt bei ihren Präparaten mit 
     mikrokristallinem L-Tyrosin (MCT®) und Monophosphoryl-Lipid A 
     (MPL®) auf innovative Adjuvanzien und Depotträger 

Bereits seit 1934 entwickelt und vertreibt die Bencard Allergie GmbH innovative Produkte zur Diagnose und ursächlichen Therapie von Allergien und zählt damit heute zu den weltweit etablierten Anbietern im Bereich Allergologie. Als 100%iges Tochterunternehmen der Allergy Therapeutics® mit Sitz in Worthing, Großbritannien, koordiniert Bencard Allergie vom Firmensitz in München aus die Niederlassungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aufgrund des anhaltend starken Wachstums wurde nun der Firmensitz in München zum 01.07.2017 in neue, großzügigere Büroräume verlegt. Das Unternehmen nahm dies zum Anlass, Ärzte und Apotheker zu einem hochkarätig besetzten Symposium in den neuen eigenen Räumen einzuladen.

Am 13.09.2017 eröffnete Bencard Allergie in Anwesenheit von Ärzten und Apothekern feierlich die neue Firmenzentrale im Münchener Stadtteil Schwabing. Geschäftsführer Bodo Steinert begrüßte die Gäste mit den Worten: „Frischer Wind ist uns als Allergie-Unternehmen besonders wichtig. Mit frischem Wind in neuen Räumen geht unsere Reise von hier aus weiter. Und ich verspreche Ihnen, dass wir uns weiterhin mit viel Schwung und Engagement dafür einsetzen, innovative Therapielösungen für Allergiepatienten zu finden.“

Dr. Manuela Olhausen, Münchner Stadträtin und stellvertretende gesundheitspolitische Sprecherin der CSU, stellte in ihrem Grußwort zur Eröffnung fest: „Für die Stadt München sind Unternehmen aus der Hightech-, Bio- und Gesundheitsbranche essenziell. Ganz besonders, wenn sie ihren Firmensitz in München haben und sich hier weiter entwickeln möchten. Dafür bieten wir alle Unterstützung, die wir möglich machen können. Bencard Allergie gehört schon jetzt zu den führenden Unternehmen in seiner Branche. Ich wünsche Bencard Allergie weiterhin ein erfolgreiches Wachstum und natürlich alles Gute in der neuen Zentrale in München-Schwabing.“

Schlüssel zum Erfolg des Unternehmens: Forschung an den Therapieoptionen von Morgen

Bencard Allergie ist Tochterunternehmen des in Großbritannien ansässigen Mutterkonzerns Allergy Therapeutics. Das Unternehmen, das vor mehr als achtzig Jahren gegründet wurde, erfreut sich heute einer robusten Entwicklung. Dies zeigt sich unter anderem an dem globalen Umsatzzuwachs von rund 32 % (ohne Währungskurseinflüsse + 15 %) im vergangenen Geschäftsjahr und einer Investitionsquote von 23 %. Damit liegt das Unternehmen über dem Durchschnitt der pharmazeutischen Industrie in Deutschland, und es setzt sich als forschendes Pharmaunternehmen konsequent für die Entwicklung neuer Therapieoptionen ein. Mit diesem Ziel investiert das Unternehmen massiv in klinische Forschung und führt zahlreiche klinische Studien nach höchsten Standards durch.

Zur Eröffnungsveranstaltung war auch Manuel Llobet, CEO von Allergy Therapeutics, aus Worthing, Großbritannien angereist. Als wichtigsten Erfolgsfaktor für die nachhaltig gute Entwicklung des Unternehmens bezeichnete er die Fortschritte, die das Unternehmen vor allem im Bereich neuer Adjuvanzsysteme erzielt hat. „Unser Unternehmen ist auf die Entwicklung und Anwendung von alternativen Adjuvanzien (Wirkverstärkern und Immunmodulatoren) fokussiert. Als einziger Anbieter im Allergiebereich verzichten wir auf Aluminiumsalze als Depotträger in der subkutanen Immuntherapie. Mit synergistischen Adjuvanzsystemen erreichen wir eine kausale Allergietherapie mit nur wenigen Injektionen pro Therapiejahr. Das ist es, was wir unter moderner, spezifischer Immuntherapie verstehen.“

Obwohl Allergien längst zu den Volkskrankheiten zählen, zeigt sich bei Allergikern in Deutschland eine erhebliche Unterversorgung ärztlicher Leistungen bei der Behandlung atopischer Krankheitsbilder. In einer Versorgungsstudie aus dem Jahr 2013[1] wurden 40 Millionen Versichertendatensätze der gesetzlichen Krankenversicherung im Hinblick auf das Auftreten allergischer Erkrankungen und auf die Verordnungshäufigkeit von allergenspezifischen Immuntherapien systematisch ausgewertet. Das Kernergebnis war gravierend: Weniger als 10 % der Patienten mit einer allergischen Rhinitis oder mit Asthma erhalten in Deutschland eine spezifische Immuntherapie (SIT). Prof. Dr. med. Ludger Klimek vom Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, ging in seinem Vortrag auf die aktuelle Situation in Deutschland ein. Es zeige sich eine erhebliche Unterversorgung mit spezifischen Immuntherapien für Allergiker. Prof. Klimek sieht das Abrechnungssystem der Krankenkassen, die die Behandlung von Allergien nicht ausreichend vergüten, als wichtigen Grund der Unterversorgung. „Was wir aber hier kurzfristig im Gesundheitssystem einsparen, müssen wir langfristig teuer mit einem Plus an chronischen Erkrankungen bezahlen“, so Prof. Klimek.

Ob die spezifische Immuntherapie zu einem Marathonlauf für den Patienten werden muss, stellte Prof. Dr. med. Ralph Mösges, Universität zu Köln, infrage. Bei der klassischen subkutanen Immuntherapie (SCIT) müssen Patienten über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren alle vier bis sechs Wochen mit Spritzen behandelt werden. Dies führte naturgemäß bei Heuschnupfenpatienten, die außerhalb ihrer oft recht kurzen Pollensaison weitgehend beschwerdefrei waren, zu einem hohen Prozentsatz von Therapieabbrüchen.

Als Alternative zu langwierigen Therapiekonzepten steht seit einiger Zeit ein Bencard-Präparat zur Verfügung, das, innerhalb von drei bis acht Wochen pro Therapiejahr vor der Blühsaison verabreicht, dem Heuschnupfenpatienten in vielen Fällen eine deutliche Beschwerdelinderung ermöglichen kann. Bei einer empfohlenen Behandlungsdauer von drei bis fünf aufeinanderfolgenden Jahren kommen so deutlich weniger Spritzen zusammen als bei klassischen Spritzenpräparaten zur SIT. „Diese Behandlungsform bietet sich auch dann an, wenn eine Auffrischung nach einigen symptomfreien Jahren angezeigt ist. Eine erste Studie hat die Sinnhaftigkeit dieses Konzeptes eindrucksvoll untermauert“, so Prof. Mösges.

Bencard Allergie denkt die AllerGOlogie weiter

Um den Patienten schnell und individuell helfen zu können, richtet Bencard Allergie mit einem umfangreichen und spezifischen Immuntherapie-Portfolio ein besonderes Augenmerk auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Ärzten und Patienten. Das Unternehmen setzt bei allen SCIT-Depotpräparaten auf den patentierten Depotträger mikrokristallines L-Tyrosin (MCT®). Außerdem ist Bencard Allergie weltweit das erste Unternehmen, das seit Beginn der 2000er Jahre Monophosphoryl-Lipid A (MPL®) als Adjuvanz in der subkutanen Immuntherapie einsetzt.

Die Entwicklung von neuen Wirkverstärkern und Immunmodulatoren sei sehr wichtig, um die spezifische Immuntherapie effizienter, sicherer und kürzer zu machen, referierte Prof. Dr. med. Erika Jensen-Jarolim von der Medizinischen Universität Wien. Von immun-aktivierenden Strukturen aus der Natur, beispielsweise dem Lipopolysaccharid gram-negativer Bakterien, oder Viren in Form von Virus-like-Particels habe sich Bencard Allergie einiges abgeschaut, was die Immunantwort verbessere. „Mit diesen neuen Adjuvanzien und Depotträgern wandeln sich die Präparate zur SIT immer mehr zu echten Vakzinen – eine Entwicklung, die wir Allergologen begrüßen und von der die Allergiepatienten nur profitieren können“, so ihr Fazit.

Ein weiteres Highlight der Eröffnung bestand in der Spendenübergabe an den Deutschen Allergie- und Asthmabund sowie an die Stiftung Pfennigparade, ein Rehabilitations-zentrum für körperbehinderte Menschen, das in unmittelbarer Nachbarschaft von Bencard Allergie ansässig ist. Während der Veranstaltung wurde im Rahmen eines Allergie-Quiz von den Teilnehmern gemeinsam eine Spendensumme von insgesamt 5.000 EUR erspielt, die zu jeweils gleichen Teilen an die Vertreter der beiden Organisationen übergeben wurden.

Über Allergy Therapeutics

Allergy Therapeutics ist ein internationales Pharmaunternehmen mit besonderem Fokus auf Diagnose und Therapie allergischer Erkrankungen sowie kausalen allergie-spezifischen Immuntherapien. Das Unternehmen vertreibt sowohl eigene Produkte als auch Produkte seiner Tochterunternehmen in neun großen europäischen Ländern sowie in weiteren zehn Ländern über Vertriebsvereinbarungen. Allergy Therapeutics ging 1999 aus Smith Kline Beecham hervor und hat ihren Firmensitz in Worthing, Großbritannien. Hier befinden sich außerdem Fertigungsstätten, die von der britischen Gesundheitsbehörde MHRA genehmigt sind. Das Unternehmen beschäftigt etwa 420 Mitarbeiter und ist an der Londoner Börse notiert (AIM:AGY).

Weitere Informationen unter www.allergytherapeutics.com.

Über Bencard Adjuvant Systems

Bencard Adjuvant Systems (BAS) ist eine Division von Allergy Therapeutics mit Sitz in Worthing, Großbritannien. BAS konzentriert sich auf die Entwicklung und Optimierung von Adjuvanzien für Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten und Immuntherapien bei Allergien. Das Team von BAS widmet sich dem Engagement für langfristige Partnerschaften mit Unternehmen, die die patentierten Plattformen der BAS-Adjuvanztechnologie für die erfolgreiche Entwicklung von Impfstoffen oder Immuntherapeutika benötigen.

Weitere Informationen unter www.bencard-as.com.

Über die Bencard Allergie GmbH

Bencard Allergie GmbH ist eine Tochtergesellschaft des internationalen Unternehmens Allergy Therapeutics, einem Spezialisten für Produkte zur Diagnostik und Therapie allergischer Erkrankungen. Mit 19 Niederlassungen und Vertriebsbüros ist Allergy Therapeutics auf dem gesamten Globus vertreten. In Worthing im Süden Englands werden die Allergenextrakte und Präparate zur Diagnostik und Therapie nach höchsten GMP-Standards produziert. Das Portfolio umfasst ein breites Spektrum von Therapie-lösungen und Pricktest-Lösungen zur Allergiediagnostik sowie frei verkäufliche Synbiotika zur Unterstützung des Immunsystems über die Darmflora. Aktuelle Forschungsaktivitäten von Bencard Allergie umfassen die Entwicklung von weiteren innovativen Adjuvanzien, z. B. Virus-like-Particles (VLP), ein Allergomics-Programm zur molekularen Allergen-charakterisierung. Mit seinem breiten Produktportfolio, den umfangreichen zukunfts-gerichteten Forschungsaktivitäten und dem gewachsenen Vertrauen seiner Kunden, das auch aus dem gebündelten Know-How der 80-jährigen Firmengeschichte resultiert, versteht sich Bencard Allergie aktuell und in der Zukunft als kompetenter und verlässlicher Partner in der Allergologie. Der starke Wachstumskurs der zurückliegenden fünf Jahre bestätigt die Denkweise des Unternehmens.

Mehr unter www.bencard.de.

Referenz:

[1]Wasem et al. Allergische Erkrankungen der Atemwege – Ergebnisse einer umfassenden Patientenkohorte in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung; Allergo J 2013; 22 (6) 366-73.

Pressekontakt:

COMMPartners GmbH & Co.KG
Rosmarie Dammler
Tölzer Straße 12
83607 Holzkirchen
info@commpartners.de

MC Services AG
Anne Hennecke
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40545 Düsseldorf
anne.hennecke@mc-services.eu

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Dr. Johann Bizer: Aufwand für professionelles IT-Sicherheitsmanagement wird weiter steigen

Kiel (ots) – Die öffentliche Verwaltung muss ebenso wie die Privatwirtschaft mit stetig steigendem Aufwand für die IT-Sicherheit rechnen. „Die digitale Transformation wird diese Entwicklung noch weiter verschärfen.“ Das sagte Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, heute bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Cybersicherheit beim Global Economic Symposium am Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Die Bedrohung durch Schadsoftware sei in den letzten Jahren stark gewachsen. Inzwischen seien über 600 Millionen Schadprogramme wie Viren oder Trojaner bekannt, und jedes Jahr kämen rund 100 Millionen dazu. Dataport verzeichnet an den Servern der öffentlichen Verwaltung mittlerweile monatlich fast 16 Millionen Spam-Mails und über 1.000 Bedrohungen durch Schadsoftware. Bislang würden die Attacken zum Beispiel mit Verschlüsselungstrojanern ganz überwiegend nicht zielgerichtet geführt, doch die Qualität der Schadsoftware steige permanent. „Dahinter steckt eine hochprofessionelle Cybercrime-Industrie, die mit Erpressung und Datenhandel gewaltige Umsätze macht“, erklärte Bizer.

Dementsprechend steige die Bedeutung eines professionellen Sicherheitsmanagements. „IT-Sicherheit ist eine Kernaufgabe für Profis und keine Nebentätigkeit“, betonte Bizer. Dataport wende bereits jetzt rund zehn Prozent seines Umsatzes für IT-Sicherheit auf, 200 Experten kümmerten sich dauerhaft um den Schutz der IT-Systeme. Das „Dataport-Prinzip“ für IT-Sicherheit stütze sich auf vier Säulen: Technik, proaktives Sicherheitsmanagement, Abwehrbereitschaft und Sicherheitsbewusstsein.

Zu den technischen Grundlagen gehöre unter anderem das vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifizierte Twin Data Center von Dataport sowie ein konsequentes Standardisieren von IT-Infrastrukturen, Netzen und Endgeräten. Ein proaktives Sicherheitsmanagement beinhalte klare operative Prozesse, ein systematisches Management für Virenschutz, Firewalls und Patches sowie die vorausschauende Analyse der Bedrohungslage durch bundesweite Zusammenarbeit. Darüber hinaus müsse durch klar definierte Prozesse im Sicherheitsvorfallmanagement, IT-Krisenmanagement und Notfallmanagement dafür gesorgt werden, bei Sicherheitsvorfällen schnell abwehrbereit zu sein. „Der Mensch ist in einem Sicherheitssystem immer noch ein entscheidender Faktor“, betonte Bizer. Die Hälfte der bei Dataport registrierten Sicherheitsvorfälle beruhe auf menschlichem Versagen. Deshalb sei die Pflege des Sicherheitsbewusstseins und der Wachsamkeit der Mitarbeiter eine wesentliche Säule jedes Sicherheitssystems.

„Mit dem umfassenden Dataport-Prinzip haben wir erreicht, dass die Zahl der Sicherheitsvorfälle trotz rasant steigender Bedrohungen seit Jahren konstant niedrig ist und die weltweiten Schadsoftwareattacken bislang keinen Schaden anrichten konnten“, sagte Bizer. Gleichwohl betonte er, dass es in der IT eine hundertprozentige Sicherheit nicht geben könne, sondern nur eine Minimierung von Risiken.

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Britta Heinrich
Pressesprecherin
E-Mail: Britta.Heinrich@dataport.de
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Einladung zum Pressegespräch: Zwei Jahre Dieselgate: Deutsche Umwelthilfe zieht Bilanz und präsentiert alarmierende NOx-Messungen von Diesel-Pkw mit Umweltprämie

Berlin (ots) – Zwei Jahre nach Bekanntwerden des VW-Abgasbetrugs in den USA zieht die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Bilanz. In den 24 Monaten nach den Enthüllungen hat sich nicht nur gezeigt, dass praktisch alle Hersteller Abschalteinrichtungen verwenden, die zu einer massiven Erhöhung giftiger Dieselemissionen im Fahrbetrieb führen. Es ist auch deutlich geworden, dass die bisherige Bundesregierung unwillig ist, diesen Skandal zu beenden und „Saubere Luft in unseren Städten“ sowie wirksame Verbraucherrechte durchzusetzen.

Ein Beispiel für die Fernsteuerung dieser Bundesregierung durch die Autokonzerne ist die im August auf dem Diesel-Gipfel vorgestellte „Umweltprämie“ – angeblich um schmutzige Diesel-Pkw schnell von der Straße zu bekommen und diese durch saubere Fahrzeuge zu ersetzen. Der bisher mit hohem Ansehen versehene Begriff einer staatlich mitgetragenen „Umweltprämie“ wird jedoch für eine Rabattaktion zum Abverkauf von Diesel-Pkw mit zum Teil extrem hohen NOx-Emissionen missbraucht. Straßenmessungen der DUH im Rahmen ihres Emissions-Kontroll-Instituts (EKI) zeigen, dass diese Euro 6 Diesel-Pkw die Stickoxid-Werte auf der Straße bis zu 10-fach und mehr überschreiten. Erste Ergebnisse der Abgasmessungen werden wir Ihnen im Rahmen des Pressegesprächs präsentieren.

Zudem möchten wir Ihnen vorstellen, welche kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen die neu gewählte Bundesregierung ergreifen muss, um die schnellstmögliche Einhaltung der Luftqualitätswerte, wie von den Gerichten gefordert, in 2018 sicherzustellen.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an dem Pressegespräch und bitten um Anmeldung an presse@duh.de.

Datum: Mittwoch, 20. September 2017, 12:30 Uhr 
Ort: Deutsche Umwelthilfe, Hackescher Markt 4 (Dachgeschoss), 10178 
Berlin 
Teilnehmer: 
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer DUH 
Axel Friedrich, Internationaler Verkehrsberater 

DUH-Pressestelle:

Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf
030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe

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APRC in Japan: Sieg für SKODA Pilot Gaurav Gill – SKODA gewinnt vorzeitig die Herstellermeisterschaft

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SKODA bei der Rallye Hokkaido/Japan: Gaurav Gill und Beifahrer Stéphane Prévot gewannen die Rallye Hokkaido im SKODA FABIA R5 des Team MRF SKODA und haben nun beste Chancen, ihren Titel in der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft zur verteidigen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/28249 / Die Verwendung dieses Bildes ist …

Obihiro (Japan) (ots)

   - Bei der Rallye Hokkaido holt SKODA vorzeitig den Titel in der 
     Herstellerwrtung der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft 2017
     (APRC)
   - MRF SKODA Team gewinnt außerdem vorzeitig die Teammeisterschaft
   - Gaurav Gill und Beifahrer Stéphane Prévot haben nach ihrem Sieg 
     in Japan die Titelverteidigung in der FIA Asien-Pazifik 
     Rallye-Meisterschaft 2017 (APRC) in der Hand
   - Teamkollege Ole Christian Veiby fiel während der ersten Etappe 
     aus, konnte aber nach dem Restart die zweite Etappe gewinnen und
     wertvolle Meisterschaftspunkte sichern
   - SKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: "Glückwunsch an das Team 
     von MRF SKODA zum vorzeitigen Gewinn der Herstellerwertung der 
     APRC." 

Gaurav Gill und Beifahrer Stéphane Prévot (IND/BEL) fuhren beim vierten Lauf zur FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) in Japan im SKODA FABIA R5 zu einem ungefährdeten Sieg. Auf der zweiten Wertungsprüfung der Rallye Hokkaido übernahm das Duo aus dem Team MRF SKODA die Führung, die es bis ins Ziel nicht mehr abgab. Ihre Teamkollegen, die Nachwuchstalente Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR), hatten hingegen Pech. Auf der dritten Wertungsprüfung rutschten sie mit ihrem SKODA FABIA R5 nach einem Reifenschaden in einem Graben und mussten aufgeben. Nach dem Restart am Sonntag gewannen sie immerhin die zweite Etappe und holten noch wertvolle Meisterschaftspunkte. Während Gill nun die besten Chancen hat, seinen Titel zu verteidigen, gewann SKODA bereits vorzeitig die Herstellerwertung und MRF SKODA den Team-Cup der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft 2017 (APRC). Die Entscheidung über die Titel in der Fahrer- und Beifahrerwertung fällt beim letzten APRC-Lauf, der Rallye Indien (24. bis 26. November 2017), nur noch zwischen beiden MRF SKODA Teams.

Vereinzelte, heftige Regenfälle auf den anspruchsvollen Wertungsprüfungen auf der japanischen Nordinsel Hokkaido stellten die Teams, die am vierten Lauf zur FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft 2017 teilnahmen, vor zusätzliche Herausforderungen. Auf der kürzesten Prüfung der gesamten Meisterschaft, der nur über 0,96 Kilometer führenden Auftaktprüfung „Sammy Satsunai“ unweit des Serviceparks, fuhr O.C. Veiby schneller als sein Teamkollege, der amtierende APRC-Champion Gaurav Gill.

Zum Auftakt am nächsten Morgen konterte Gill mit einer Bestzeit. Doch wer sich schon auf eine Fortsetzung des die Saison prägenden, spannenden Duells der beiden MRF-Teams gefreut hatte, wurde in der dritten Wertungsprüfung enttäuscht. Auf der 29 Kilometer langen Prüfung brach am SKODA FABIA R5 des norwegischen Nachwuchsteams nach einem Riesensprung zunächst ein Stoßdämpfer. Als auch noch ein Reifenschaden hinzukam, rutschte Veiby von der Strecke und blieb in einem Graben stecken – damit war der Tag gelaufen. Gaurav Gill fuhr unterdessen an der Spitze unbeeindruckt alle weiteren Bestzeiten und beendete die erste Etappe überlegen in Führung liegend. „Es war ein perfekter Tag für uns und das Team MRF SKODA. Wir haben immer die richtige Reifenwahl getroffen, außerdem hat die Fahrwerksabstimmung unseres SKODA FABIA R5 hervorragend gepasst. Die Bedingungen waren wirklich hart, viel harter Schotter mit groben Steinen, und das bei Durchschnittsgeschwindigkeiten von mehr als 125 Kilometern pro Stunde“, fasste der indische SKODA Pilot zusammen.

SKODA Youngster Ole Christian Veiby konnte am Sonntag wieder an den Start gehen, gewann die Tageswertung der zweiten Etappe und holte wertvolle Meisterschaftspunkte. „Auch wenn unsere Meisterschaftshoffnungen an diesem Wochenende einen Dämpfer bekommen haben, geben wir noch lange nicht auf und kämpfen bis zum Schluss“, versprach der Norweger im Ziel. Der amtierende APRC-Meister Gaurav Gill hat es nun in der Hand, beim Finallauf in Indien nach 2013 und 2016 seinen dritten Titel zu gewinnen. „Vielen Dank an das Team von MRF SKODA, dass sie mir wieder einmal ein so schnelles und zuverlässiges Auto zur Verfügung gestellt haben. Ich freue mich nun auf mein Heimspiel in Indien, wo ich unbedingt meinen dritten Titel sichern möchte“, freute sich Gill im Ziel in Obihiro.

„Die FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft hat für SKODA eine hohe strategische Bedeutung, findet sie doch in wichtigen Wachstumsmärkten wie zum Beispiel Indien und China statt. Ich freue mich darüber, dass das Team von MRF SKODA vorzeitig die Hersteller- und die Teamwertung der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft für SKODA gewinnen konnten. Seit 2012 fuhr jeder APRC-Meister in einem SKODA, und in diesem Jahr entscheiden sich die Titel in der Fahrer- und Beifahrer-Wertung nur noch zwischen unseren beiden MRF SKODA Teams“, kommentierte SKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek.

Endergebnis APRC Rallye Hokkaido/Japan

4. Lauf zur FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) 

1. Gill/Prévot (IND/BEL), SKODA FABIA R5, 1:53,21.8 Std. 
2. Blomberg/Andersson (SWE/SWE), Mitsubishi Mirage AP4, 
   + 11.41,4 Min. 
3. Imai/Farmer (JPN/NZL), Subaru Impreza WRX STi, +14.43,6 Min. 
4. Takahashi/Nakamura, (JPN/JPN), Subaru Impreza WRX STi, 
   +15.04,2 Min. 
5. Aoki/Ikeda, (JPN/JPN), Mitsubishi Lancer Evo IX, +16.02,8 Min. 

Zahl des Tages: 0,96

Die Wertungsprüfung „Sammy Satsunai“ der Rallye Hokkaido ist mit 0,96 Kilometern die kürzeste der gesamten FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft.

Der Kalender 2017 der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC)

Rallye Whangarei - Neuseeland 28.04.-30.04.2017 
Rallye Canberra - Australien 26.05.-28.05.2017 
Rallye China gestrichen 07.07-09.07.2017 
Rallye Malaysia 11.08.-13.08.2017 
Rallye Hokkaido - Japan 15.09.-17.09.2017 
Rallye Indien 24.11.-26.11.2017 

Pressekontakt:

Andreas Leue
Teamleiter Motorsport und Tradition
Telefon: +49 6150-133 126
E-Mail: andreas.leue@skoda-auto.de

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Mitarbeiter bezuschussen und gleichzeitig Steuern sparen – DATEV und SPENDIT kooperieren bei Mitarbeiterbenefits

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Mitarbeiter bezuschussen und gleichzeitig Steuern sparen - DATEV und SPENDIT kooperieren bei Mitarbeiterbenefits
Screenshot aus der Lunchit-App. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/127937 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/SPENDIT AG“

München (ots) – Steuerfreier Essenszuschuss via App – der Münchner Experte für steuerfreie und steuervergünstigte Mitarbeiter-Benefits SPENDIT AG und die DATEV eG kooperieren, um Arbeitgebern eine steuerfreie Alternative zur Gehaltserhöhung zu bieten und steuerliche Vorteile optimal zu nutzen. Um den eigenen Mitarbeitern gegenüber Wertschätzung auszudrücken, eignen sich steuerfreie Bezuschussungen besonders gut, da sie dem Personal einen monetären Mehrwert bieten und gleichzeitig dem Unternehmer ermöglichen, Steuerfreibeträge zu nutzen.

Die Kooperation konzentriert sich auf die Lunchit-App, die es Arbeitgebern ermöglicht, das tägliche Mittagessen eines Mitarbeiters mit bis zu 6,27 EUR zu bezuschussen. Die digitale Lösung Lunchit macht’s möglich. Der Mitarbeiter lädt sich einfach die App auf das eigene Smartphone, isst mittags im Lokal der Wahl, scannt nach dem Essen den Beleg und bekommt zum Ende des Monats den Zuschuss mit dem Gehaltsnachweis einfach auf das Bankkonto gebucht.

„Eine hohe Attraktivität des Arbeitgebers ist in Zeiten des War for Talents immer wichtiger geworden und Personalabteilungen suchen händeringend nach Möglichkeiten zur effektiven Mitarbeiterbindung. Lunchit ist ein einfach integrierbarer Baustein im Bereich der Mitarbeiterbenefits, den Unternehmen einsetzen können, um ihren Angestellten täglich etwas Gutes zu tun – mit bezuschusstem Mittagessen. Mit Lunchit sind Arbeitgeber dabei steuerrechtlich auf der sicheren Seite“, sagt Florian Gottschaller, Gründer und Vorstand der SPENDIT AG.

„In Zeiten des demografischen Wandels wird Mitarbeiterbindung für Unternehmen immer wichtiger. Zusätzliche Gehaltselemente sind dafür ein probates Mittel. Durch die Kooperation mit SPENDIT können wir den Unternehmen anbieten, über ihren Steuerberater von günstigen Konditionen zu profitieren“, sagt Michael Eß, Leiter Produktmanagement und Service für die Personalwirtschaftslösungen bei DATEV.

Mitglieder bei DATEV profitieren durch die Kooperation von Sonderkonditionen, die sie auch an ihre Mandanten weitergeben können. Die SPENDIT AG stellt die für die reibungslose Erstattung erforderliche Datei im entsprechenden DATEV-Format zur Verfügung, sodass die Daten direkt im Lohnprogramm verarbeitet werden können.

Über die SPENDIT AG

Das 2014 gegründete Münchner Unternehmen SPENDIT AG entwickelt für Arbeitgeber Möglichkeiten zur effektiven Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit, mit denen gleichzeitig Steuern eingespart werden können. Derzeit gibt es zwei Produkte: die Lunchit App, mit der den Mitarbeitern das tägliche Mittagessen steuerfrei bezuschusst werden kann. Und die SpenditCard, eine Mastercard® Prepaid-Karte, deren Guthaben von Mitarbeitern bei über 42 Millionen Akzeptanzstellen selbstbestimmt verwendet werden kann. SPENDIT wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem HR-Innovation- und HR-Excellence Award. Über 20.000 Arbeitnehmer nutzen die Produkte des Unternehmens, darunter Avira, Dachser, Dean&David, Hans im Glück, Signavio oder Orderbird. Mehr Informationen finden Sie unter www.spendit.de.

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18. September 2017