Gefährlicher Windsog deckt Dächer ab – Ältere Häuser besonders gefährdet – Was Hausbesitzer bei Sturm beachten sollten – Vier Fragen an den Experten

Mayen. (ots) – Die größte Sturm-Angriffsfläche bei Einfamilienhäusern bietet das Dach. Die schlimmsten Schäden entstehen aber häufig dort, wo die Bewohner es nicht vermuten: Auf der windabgewandten Seite. Dachexperte Jens Lehmann erklärt, warum.

Schwere Sturmschäden in Deutschland nehmen dramatisch zu. Am Mittwoch erst fegte Sturmtief \“Burglind\“ über das Land. Zu den meist beanspruchten Bauteilen an Gebäuden gehört während der stürmischen Zeiten das Dach. Warum ist dabei die windabgewandte Seite besonders gefährdet?

Lehmann: Ursache ist der gefährliche Windsog. Bereits ab einer Geschwindigkeit von 50 bis 60 Stundenkilometern – das entspricht Stärke 7 – kann der Sturm pro Quadratmeter Dachfläche einen Sog erzeugen, der einem Zuggewicht von 100 Kilogramm entspricht. Die Folge: Lockere, lose und leichte Dacheindeckungen werden wie durch einen Riesen-Sauger angehoben und durch die Luft gewirbelt. Fehlt erst einmal die Eindeckung, hat der Wind auch leichtes Spiel mit der darunterliegenden Dämmung. Bereits kleinste Lecks können große Schäden verursachen: eindringender Regen führt zu dauerhaften Feuchteschäden bis hin zur Schimmelbildung.

Welche Dächer sind dabei besonders sturmanfällig?

Lehmann: In erster Linie sind das Dächer, die in die Jahre gekommen sind oder bei denen die Dacheindeckung nicht mehr ordentlich befestigt ist. Einfache Angriffspunkte bieten beispielsweise lockere Kamineinfassungen, gewölbte Metallabdeckungen oder gebrochene und verwitterte Asbestplatten, wie sie bis in die 90er Jahre verbaut wurden. Dabei besteht neben der Verletzungsgefahr durch umherfliegende Teile auch die Möglichkeit, dass gefährlicher Asbestabrieb und Faserstaub in die Atemluft gelangt. Als Faustregel gilt: Wenn das verwendete Bedachungsmaterial seine Haltbarkeitsgrenze erreicht hat sollten Hausbesitzer vor Beginn der Winter- und Frühjahrsstürme ihr Dach regelmäßig kritisch von einem Fachmann unter die Lupe nehmen lassen. Denn wenn loses Bedachungsmaterial herabfällt, dabei möglicherweise Menschen verletzt oder Autos beschädigt, ist der Hausbesitzer im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht haftbar. Wer auf Nummer sicher gehen will, saniert sein Dach bevor es die ersten Verfallserscheinungen zeigt. Für Aluminium-, Zinkblech- und Faserzementeindeckungen gibt eine Untersuchung des Bundes Technischer Experten (BTE) eine mittlere Lebensdauer zwischen 25 und 40 Jahren an, für Betondachsteine und Ziegel zwischen 40 und 50 Jahren. Schiefer hält laut BTE-Studie mehr als 75 Jahre.

Sind ältere Dächer besonders gefährdet?

Lehmann: Die Dächer jüngerer Häuser, die nach dem 1. März 2011 errichtet oder saniert wurden, sind nach den neuen Vorschriften zur Windsogsicherung für höhere Windstärken ausgelegt. Problematisch sind die Dächer älterer Immobilien, die allerdings sehr deutlich in der Mehrzahl sind. Als besonders gefährdet gelten Gebäude, die auf Anhöhen, Bergkuppen, freien Flächen oder an Hanglagen stehen.

Welche Dacheindeckungen trotzen den Stürmen am sichersten?

Lehmann: Als besonders sturmfest gilt eines der ältesten Bedachungsmaterialien der Menschheit: Schiefer. Das 400 Millionen Jahre alte Naturmaterial trotzt perfekt den Naturgewalten. Bei Laborversuchen widerstanden Schiefersteine von Rathscheck schadlos selbst extremsten Testbedingungen einer Orkan-Simulation. Obwohl die Steine nur fünf Millimeter stark sind zählt Schiefer zu den robustesten und langlebigsten Materialien für Dach und Fassade überhaupt. Da jeder Stein einzeln mit drei Nägeln oder Schrauben auf einer Unterschalung befestigt wird, hat der Wind so gut wie keine Angriffsfläche. Und das bei einer intakten Dachfläche häufig auch 100 Jahre und länger, wie die Beispiele historischer Gebäude zeigen, die durch ihre Bauhöhe oder ihre exponierte Lage besonders windanfällig sind.

Jens Lehmann ist Dozent, Dachdeckermeister und Berater des Schiefer-Fachverbandes in Deutschland. Bei Rathscheck Schiefer entwickelt er unter anderem neue moderne Deckarten und Befestigungsmöglichkeiten für das 400 Millionen Jahre alte Gestein. Infos: www.schiefer.de

Weitere Infos und Fotos zum Thema Sturmsicherheit auf www.bautipp.net

Pressekontakt:

Redaktionelle Rückfragen: Rathscheck Schiefer, Dirk Ackermann,
nTel. 02651 955-0 und Uwe Schöllkopf, Tel. 02631 9996-0



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The Little Bang Theory: Ab 8. Januar erzählt der US-Serien-Hit "Young Sheldon" die Kindheit des Super-Nerds Sheldon Cooper auf ProSieben

"Seit zehn Jahren sprechen wir bei 'The Big Bang Theory' über die Kindheit der Serienfigur Sheldon. Darsteller Jim Parsons fragte mich eines Tages, warum wir nicht eine... mehr

Unterföhring (ots) - 3. Januar 2018. "Seit zehn Jahren sprechen wir bei 'The Big Bang Theory' über die Kindheit der Serienfigur Sheldon. Darsteller Jim Parsons fragte mich eines Tages, warum wir nicht eine Serie darüber machen. Ich fand die Idee großartig", erklärt Chuck Lorre, einer der Macher der Hit-Sitcom. Also entwickelten Lorre und sein Kollege Steven Molaro das Prequel "Young Sheldon" und landeten den nächsten Megaerfolg im US-Fernsehen ... ProSieben zeigt "Young Sheldon" ab 8. Januar 2018, montags um 20:45 Uhr, direkt nach einer neuen Folge "The Big Bang Theory" (Start 11. Staffel, 20:15 Uhr).

Fakten:

   -	"Young Sheldon" legte eine rekordverdächtige US-Premiere hin: 
Unglaubliche 98 Prozent der Zuschauer blieben nach einer neuen 
Episode "The Big Bang Theory" dran und machten das Prequel mit 17,2 
Millionen Zuschauern zum besten US-Comedy-Start seit vier Jahren. 
   -	Zoe Perry spielt Mary Cooper, die Mutter des kleinen Sheldon. 
Perry ist im wahren Leben die Tochter von Schauspielerin Laurie 
Metcalfe, die wiederum in "The Big Bang Theory" die Rolle von 
Sheldons Mutter spielt. 
   -	Während "The Big Bang Theory" als Sitcom in einem Studio vor 
Live-Publikum gedreht wird, spielt die Comedy-Serie "Young Sheldon" 
an vielen unterschiedlichen Handlungsschauplätzen. 
   -	Original-Sheldon-Darsteller und Executive Producer Jim Parsons 
nimmt beim Dreh eine ganz besondere Rolle ein: "Jim Parsons, der 
weltbeste Schauspieltrainer für die Figur des Sheldon, ist direkt vor
Ort und coacht Iain Armitage in wunderbarer und würdevoller Weise", 
schwärmt Serien-Macher Chuck Lorre. 

"Young Sheldon": The Little Bang Theory

1989 wächst Sheldon Cooper (Iain Armitage) in einer konservativen Mittelstands-Familie im US-Bundesstaat Texas auf. Mit gerade einmal neun Jahren erlebt der hochintelligente Junge seinen ersten Tag an der High-School - zusammen mit seinem fünf Jahre älteren Bruder Georgie (Montana Jordan). Während Sheldon sichtlich Probleme hat, sich anzupassen, versucht seine gläubige und liebevolle Mutter Mary (Zoe Perry) alles, um ihren Sohn zu beschützen ...

"The Big Bang Theory": Eine große Frage und ein kleines Baby Der erwachsene Sheldon Cooper (Jim Parsons) kniet mit einem Verlobungsring vor der Tür seiner Freundin Amy (Mayim Bialik). Die große Frage hat er bereits gestellt, doch wird die Neurobiologin wirklich "ja" sagen? Und welches Paar der Clique rund um den Obernerd erwartet bereits Nachwuchs: Penny (Kaley Cuoco) und Leonard (Johnny Galecki) oder erneut Bernadette (Melissa Rauch) und Howard (Simon Helberg)?

"The Big Bang Theory" - die 11. Staffel ab 8. Januar 2018, montags um 20:15 Uhr auf ProSieben

"Young Sheldon" - die 1. Staffel ab 8. Januar 2018, montags um 20:45 Uhr auf ProSieben

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