Deutschland

Nürnberg (ots) – „Der Arbeitsmarkt hat sich 2017 sehr gut entwickelt: die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Jahresdurchschnitt zum vierten Mal in Folge gesunken, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist kräftig gestiegen, und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern hat gegenüber dem Vorjahr nochmals weiter zugelegt. Dabei hat der Arbeitsmarkt nicht zuletzt von einem breit angelegten Konjunkturaufschwung profitiert.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.“

Arbeitslosenzahl im Jahr 2017: 2.533.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -158.000 Arbeitslosenquote gegenüber Vorjahr: -0,4 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung

Im Jahresdurchschnitt 2017 waren in Deutschland 2.533.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Damit reduzierte sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 158.000. Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, belief sich 2017 durchschnittlich auf 3.517.000 Personen. Das waren 60.000 weniger als im Vorjahr. Dass die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt stärker abgenommen hat als die Unterbeschäftigung, erklärt sich mit der gestiegenen Entlastung durch arbeitsmarktpolitische Instrumente, insbesondere für geflüchtete Menschen. Entsprechend verzeichneten insbesondere Maßnahmen der sogenannten Fremdförderung, in der vor allem die Teilnahme an Integrationskursen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erfasst werden, einen kräftigen Zuwachs.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben 2017 weiter zugenommen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Erwerbstätigkeit im Jahresdurchschnitt um 638.000 auf 44,27 Mio. gestiegen. Damit erreichte die Erwerbstätigkeit ihren höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Wie schon in den Vorjahren hat die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung 2017 stärker zugenommen als die Erwerbstätigkeit. Die übrigen Formen der Erwerbstätigkeit z.B. geringfügige Beschäftigung oder Selbstständigkeit waren weiterhin rückläufig. Im Juni 2017 waren 32,17 Mio. Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 722.000 mehr als ein Jahr davor. Die Konjunktur erklärt den kräftigen Beschäftigungsanstieg nur zum Teil. Andere Faktoren wie der sektorale Wandel, eine hohe Arbeitsmarktanspannung und Zuwanderung gewannen an Bedeutung für die Beschäftigung und führten zu einem stabilen Aufwärtstrend.

Arbeitskräftenachfrage

Der Bestand gemeldeter Arbeitsstellen lag im Jahresdurchschnitt 2017 bei 731.000. Das waren 75.000 mehr als im Vorjahr. Die meisten Stellenangebote richteten sich 2017 an Arbeitskräfte in den Bereichen Verkehr und Logistik, Verkauf, Metall, Maschinen- und Fahrzeugtechnik, Energie- und Elektrotechnik sowie Gesundheit. Der BA-X, ein saisonbereinigter Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland, zeichnete sich 2017 durch ein nahezu kontinuierliches Wachstum aus und befindet sich zum Jahresende mit 256 Punkten auf Höchstniveau. Der Vorjahreswert wird um 31 Punkte übertroffen. Trotz der gestiegenen Nachfrage nach Arbeitskräften kann man nach wie vor nicht von einem flächendeckenden Fachkräftemangel sprechen. Gleichwohl zeigen sich eine allgemeine Anspannung und Engpässe in einzelnen technischen Berufen, bei Bauberufen sowie in einigen Gesundheits- und Pflegeberufen.

Geldleistungen

Insgesamt 745.000 Personen erhielten 2017 durchschnittlich Arbeitslosengeld, 42.000 weniger als 2016. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten betrug nach hochgerechneten Werten im Jahr 2017 im Rechtskreis SGB II rund 4.365.000. Nach Rückgängen in den vergangenen Jahren ist damit ihre Zahl wieder leicht gestiegen. Dabei geht der Anstieg hauptsächlich auf Staatsangehörige der acht Hauptherkunftsländer von Schutzsuchenden zurück. 2017 waren im Rechtskreis SGB II durchschnittlich 1.677.000 Personen (66 Prozent aller Arbeitslosen) arbeitslos gemeldet. Ein Großteil der Arbeitslosengeld II-Bezieher ist nicht arbeitslos gemeldet. Das liegt daran, dass diese Personen erwerbstätig sind, kleine Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden.

Den ausführlichen Jahresrückblick 2017 finden Sie im Internet unter http://statistik.arbeitsagentur.de.

Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter www.ba-audio.de.

Folgen Sie der Bundesagentur für Arbeit auf Twitter www.twitter.com/bundesagentur

Pressekontakt:

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Presseteam
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D-90478 Nürnberg
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Tel.: 0911/179-2218
Fax: 0911/179-1487

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Jahresrückblick 2017 – Sehr gute Entwicklung des Arbeitsmarktes // BA-Presseinfo Nr. 02 gmbh kaufen gesucht

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Ab 2. Januar aus Berlin: ARD-Mittagsmagazin startet mit Jessy Wellmer und Sascha Hingst
Die Moderatoren des ARD-Mittagsmagazins, Jessy Wellmer und Sascha Hingst.
© rbb/Thomas Ernst, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB von ARD-Foto.de im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter rbb-Sendung und bei Nennung „Bild: rbb/Thomas Ernst“. / Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/51580

Berlin (ots) – Ein neuer Ort und zwei neue Gesichter: Das Mittagsmagazin im Ersten startet am 2. Januar nicht nur in ein neues Jahr. Zum ersten Mal kommt eine der wichtigsten Informationsendungen der ARD an diesem Tag aus dem Herzen Berlins, zum ersten Mal präsentieren Jessy Wellmer und Sascha Hingst gemeinsam umfassende Analysen, spannende Reportagen und Porträts aus aller Welt.

Der Neustart bedeutet auch den Wechsel des „Mittagsmagazins“ aus der redaktionellen Verantwortung des Bayerischen Rundfunks zum Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und den Beginn einer neuen Kooperation zwischen dem rbb und dem ZDF.

rbb-Intendantin Patricia Schlesinger: „Wir schlagen neue Wege ein. Das Mittagsmagazin wird die erste tägliche Informationssendung, bei der ARD und ZDF technische Infrastruktur und technisches Personal gemeinsam einsetzen. Was wir von großen Sportereignissen schon kennen, übertragen wir jetzt ins Regelprogramm. Redaktionell bleiben beide Sendungen unabhängig: In den ARD-Wochen liegt die Verantwortung allein beim rbb und unserem Team um Redaktionsleiterin Bettina Schön.“

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: „Nach 28 Jahren mit leichtem bayerischen Akzent und rollendem R wechselt das ‚Mittagsmagazin‘ der ARD nun seine Perspektive und blickt von der Hauptstadt auf die Geschehnisse im In- und Ausland. Wie gewohnt mit verlässlichen und aktuellen Informationen, interessanten Themen und journalistischer Kompetenz. Dem BR gebührt mein Dank für die geleistete Pionierarbeit. Und dem rbb wünsche ich einen guten Start mit diesem erfolgreichen Format.“

Der rbb sendet das ARD-Mittagsmagazin aus dem Sendekomplex des ZDF im Zollernhof am Boulevard Unter den Linden. Hier präsentieren Jessy Wellmer und Sascha Hingst in einer Doppelmoderation zwischen 13.00 Uhr und 14.00 Uhr, was am Tag wissenswert und interessant ist.

Live und nah am Geschehen verbindet die Sendung Aktualität mit gründlichen Analysen und umfassender Einordnung der Themen. So zeigt das neue Mima aus Berlin in der ersten Sendewoche, wofür die einzelnen Parteien vor Beginn der Sondierungsgespräche stehen. Ein Schwerpunktthema am ersten Sendetag ist der Alltag in den Notfallaufnahmen deutscher Krankenhäuser, eine Reportage, erklärende Beiträge und ein Studiogespräch beleuchten die Situation. Beiträge aus aller Welt bleiben fester Bestandteil des Mittagsmagazins, aktuell in der ersten Januarwoche etwa ein Bericht über autistische Kinder im Gaza-Streifen oder eine Analyse der aktuellen Situation in Bulgarien – das kleine Land hat mit dem Jahreswechsel den EU-Vorsitz inne. Ebenfalls in den ersten Sendetagen im Angebot ist eine Serie über die Erfolgsrezepte kleiner und großer Bäckereien.

Das Mittagsmagazin kommt im Wechsel eine Woche vom ZDF und eine Woche von der ARD. Die Sendung sehen täglich rund 1,8 Millionen Zuschauer, der Marktanteil liegt bei mehr als 20 Prozent.

Pressekontakt:

rbb Presse & Information
justus.demmer (at) rbb-online.de

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Frankfurt am Main (ots) – Deniz Yücel, der inhaftierte Türkei-Korrespondent der „Welt“, und der Freundes- und Unterstützerkreis #FreeDeniz werden von einer Jury der Branchenzeitschrift „medium magazin“ mit dem Sonderpreis der „Journalisten des Jahres 2017“ ausgezeichnet. Damit ehrt die Jury deren beharrlichen Kampf für das Recht auf freie Meinungsäußerung und für die vollständige Freilassung der in der Türkei zu Unrecht inhaftierten Kollegen und Kolleginnen – darunter auch die deutsche Journalistin Mesale Tolu, die heute unter Auflagen frei kommen soll.

In der Jurybegründung für den Sonderpreis der „Journalisten des Jahres“ heißt es: Seit Februar 2017 befindet sich Deniz Yücel, Korrespondent der Welt-Gruppe, in türkischer Haft – ohne Anklageschrift bis heute (Mitte Dezember). Deniz Yücel ist so unfreiwillig zu einem Symbol geworden: Für den Kampf um und für die Pressefreiheit, für die vielen Kollegen und Kolleginnen, die unter staatlicher Willkür leiden. Wie auch Yücels deutsche Kollegin Mesale Tolu, die in der Türkei Ende April inhaftiert wurde – und nun vorerst unter der Auflage eines Ausreiseverbots aus der Haft entlassen wurde.

In einem Brief aus der Haft an „medium magazin“-Chefredakteurin Annette Milz schrieb Deniz Yücel: „Zu wissen, dass man im Recht ist, ist viel wert. Doch noch besser ist es zu wissen, dass man im Recht ist und dabei zu fühlen, dass man nicht allein ist – nicht einmal in Einzelhaft.“ Seine journalistische Stimme ist stark – selbst unter Haftbedingungen. Dass er aus dem Gefängnis hörbar wird, ermöglicht ein großes Netzwerk von Kollegen und Kolleginnen, von Freunden und Fremden, die alles unternehmen, um dem Unrechtszustand der Inhaftierten ein Ende zu setzen. Die Unterstützer #FreeDeniz sorgen bundesweit unermüdlich mit öffentlichen und nicht-öffentlichen Aktionen dafür, dass die unbegründete Haft von Deniz Yücel und vieler anderer Journalisten und Journalistinnen in der Türkei nicht in der Alltagsroutine vergessen wird. Stellvertretend für den gesamten Unterstützerkreis #FreeDeniz seien genannt: Daniel Dylan-Böhmer, Ulf Poschardt, Sascha Lehnartz (Welt), Doris Akrap (taz), Imran Ayata (Autor), Ivo Bozic (Jungle World), Mely Kiyak (Autorin), Özlem Topcu (Zeit), Georg Löwisch (taz), Tanit Koch (Bild), Leo Fischer (Titanic),

Jenseits der Konkurrenz der unterschiedlichen Medien und Individuen kämpfen sie alle gemeinsam – außerhalb und innerhalb der Gefängnismauern – um ein gefährdetes Gut: die Pressefreiheit. Denn, so schrieb Deniz Yücel: „Die Pressefreiheit ist kein privater Zeitvertreib und kein Privileg eines Berufsstandes, sondern vor allem anderen eine gesellschaftliche Aufgabe. Wir erfüllen sie, indem wir erzählen und erklären, informieren und kritisieren und manchmal auch unterhalten. Wir verraten sie wo wir unseren Anspruch aufgeben, mit Hilfe der Vernunft und der Moral nach der Wahrheit zu suchen. Wo die Pressefreiheit bedroht ist, ist die Freiheit aller bedroht.“

Deshalb ehrt die Jury der „Journalisten des Jahres“ Deniz Yücel und die elf Genannten – stellvertretend für den Unterstützerkreis #FreeDeniz und für die zu Unrecht inhaftierten Kolleginnen und Kollegen 2017 – mit einem Sonderpreis für den beharrlichen und unbeugsamen Kampf für die Pressefreiheit als die Basis eines freiheitlich-demokratischen Gemeinwesens.

Der undotierte Preis „Journalisten des Jahres“ wird seit 2004 von der Branchenzeitschrift „medium magazin“ verliehen. Die unabhängige rund 100-köpfige Jury der „Journalisten des Jahres“ 2017 besteht aus renommierten Journalisten und Medienexperten sowie aus den jeweiligen Vorjahres-Preisträgern und Nachwuchs-Talenten der „Top 30 bis 30“ des Jahres 2017. Die Liste mit allen „Journalisten des Jahres“ 2017 und Jurybegründungen erscheint in „medium magazin“ 1/2018 und ist ab 22.12. Digital unter mediummagazin.de und im iKiosk verfügbar, gedruckt ab 28. Dezember 2017.

Pressekontakt:

Kontakt: Annette Milz, Chefredakteurin „medium magazin für
Journalisten“, redaktion@mediummagazin.de

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Sonderpreis der „Journalisten des Jahres“ geht
an Deniz Yücel und den Unterstützerkreis #FreeDeniz gmbh mantel zu kaufen gesucht

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Berlin (ots) – Der neue Starttermin für den Flughafen BER im Herbst 2020 kann gehalten werden.

Davon hat sich der Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft, Rainer Bretschneider, am Sonnabend im rbb-Inforadio überzeugt gezeigt. Als Grund verwies Bretschneider auf die umfassenden Vorarbeiten im vergangenen halben Jahr.

„Zugrunde liegen sehr umfassende Analysen der Baustelle, Gespräche mit den Baufirmen, Gespräche mit externen Kontrolleuren. Wir wollten diesmal uns nicht nur auf eigenen Sachverstand verlassen und auf eigene Hochrechnungen, und am Ende des Prozesses wollten wir vor allem sicher sein, dass wir dieses Mal unsere Aussage auch halten können.

Bretschneider lehnte es ab, sich zum jetzigen Zeitpunkt auf den Fall vorzubereiten, dass die Bauarbeiten an dem Hauptterminal nicht wie geplant Ende 2018 abgeschlossen werden können.

„Wir wären ja nicht ganz klar im Kopf, wenn wir bei Entscheidungen über den Termin gleichzeitig einen Plan B entschließen würden. Welche Baufirma würde noch irgendeinen Termin einhalten, wenn die Auftraggeber jetzt schon von ihren eigenen Terminen abrücken würden. Also: Wir wollen mit Hochdruck eröffnen, wir wollen mit Hochdruck fertigwerden und nicht über Auswegmöglichkeiten sinnieren.“

Konkrete Zahlen dazu, welche zusätzlichen Kosten durch die inzwischen sechste Verschiebung des BER-Eröffnungstermins entstehen, wollte Bretschneider nicht nennen:

„Wir haben natürlich überschlägige Hochrechnungen. Und die Botschaft, die wir an uns selber gestellt haben, aber die auch unsere Gesellschafter an uns gerichtet haben, ist: Lieber Flughafen, geh auf die Suche, wie du durch Einsparungen oder durch Gewinnung zusätzlicher Finanzquellen das selber finanzieren kannst. Das müssen wir im ersten Vierteljahr im Aufsichtsrat besprechen. Aber wir werden schon vorher entsprechende Informationen auch unseren Gesellschaftern geben. Und dann wird der Diskussionsprozess sehr intensiv laufen, auch mit Banken.“

Pressekontakt:

Rundfunk Berlin- Brandenburg
INFOradio
Chef / Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de

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Rbb-Inforadio: Bretschneider zu BER: „Wären nicht klar im Kopf, einen Plan B zu entschließen“ gmbh kaufen hamburg

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Geschäftsideen Deutschland – Vielleicht passend für den erfolgreichen Start in Steinhagen

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Baierbrunn (ots)

Anmoderationsvorschlag: 
Für mich ist der Begriff Jonglieren mit Geschicklichkeit und 
Lebensfreude verbunden, und die kann man sich ganz einfach nach Hause
holen. Max Zimmermann berichtet: 
Sprecher: 
Jonglieren ist eine Herausforderung für Körper und Geist, schreibt 
das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Wir haben Chefredakteurin 
Claudia Röttger gefragt, was das Besondere am Jonglieren ist: 
O-Ton Claudia Röttger: 19 Sekunden 
"Jonglieren macht Spaß, verbessert die Denkleistung und nützt dem 
Gehirn. Denn Studien haben gezeigt, dass dieses Balltraining die 
Hirndurchblutung und die Zusammenarbeit der beiden Hirnhälften 
stärkt, und das erleichtert komplexe Denkprozesse. Körper und Geist 
müssen sich koordinieren, und das ist beim Jonglieren perfekt 
vereint." 
Sprecher: 
Man braucht keine speziellen Voraussetzungen, um Jonglieren zu 
lernen: 
O-Ton Claudia Röttger: 23 Sekunden 
"Man fängt mit zwei Bällen an, und dann müssen die Hände erstmal 
werfen und fangen lernen. Geeignet sind dazu Jonglierbälle, die man 
im Spielzeughandel kaufen kann, oder man probiert es erstmal mit 
zusammengerollten Socken aus. Beherrscht man dann das Spiel mit zwei 
Bällen, nimmt man einen dritten dazu, dann einen vierten, und so wird
Jonglieren nie langweilig, weil man seine Fähigkeiten immer weiter 
verbessern kann." 
Sprecher: 
Jeder von uns will fit und gesund bis ins hohe Alter sein, aber dafür
sind immer wieder neue Herausforderungen wichtig: 
O-Ton Claudia Röttger: 22 Sekunden 
"Das Gehirn wird immer leistungsstärker, je mehr man es fordert, und 
darum ist es wichtig, dass man bis ins hohe Alter Neues lernt. Das 
kann eine neue Fremdsprache sein, Schachspielen oder eben Jonglieren.
Man muss dafür allerdings regelmäßig täglich trainieren und Geduld 
mit sich haben, denn niemand kann erwarten, dass er innerhalb eines 
Nachmittags das Jonglieren lernt." 
Abmoderationsvorschlag: 
Und da in wenigen Tagen Weihnachten ist, sind Jonglierbälle doch mal 
ein außergewöhnliches Geschenk, das obendrein den Beschenkten gut tut
und fit hält, berichtet der "Senioren Ratgeber". 

Pressekontakt:

Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

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Jonglieren – Fitness für Körper und Geist kaufung gmbh planen und zelte

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Geschäftsideen Deutschland – Vielleicht passend für den erfolgreichen Start in Lenzkirch

Shanghai (ots/PRNewswire) – Chinas finanztechnische Standards sind heute zu einem wichtigen Impuls für die Modernisierung der Zahlungsverkehrsbranche im Ausland geworden. Die Zahlungsvermittlungsnetze in Serbien, Weißrussland und Tadschikistan werden nach den UnionPay-Standards aufgebaut oder modernisiert. Mehr als zehn Länder, darunter Albanien, Bulgarien und Tansania, haben den Wunsch geäußert, dass UnionPay ihnen beim Aufbau eines Zahlungsverkehrsnetzes hilft.

„Die reibungslose Zahlung und Abwicklung ist eine wesentliche Voraussetzung und grundlegende Garantie für den freien Handel und den weltweiten Geldumlauf“, erklärte Shi Wenchao, President von China UnionPay. UnionPay unterstützt die Realisierung der internationalen Zahlungsverkehrsverbindungen durch den Ausbau der Kartenakzeptanz und Kartenausgabe, die Förderung innovativer Produkte und Dienstleistungen sowie die Zusammenarbeit im Zahlungsverkehrsnetz und bei Zahlungsstandards, um den Personalaustausch zwischen China und dem Rest der Welt zu fördern.

So akzeptieren mittlerweile über 50 Länder und Regionen entlang der Belt and Road-Initiative die Karten von UnionPay und haben mittlerweile mehr als 25 Millionen UnionPay-Karten ausgegeben, 15 mal mehr als vor Chinas Belt and Road-Projekt. UnionPay-Karten werden bei über 4 Millionen Händlern und 400.000 Geldautomaten in der Region akzeptiert, was einer Verdreifachung bzw. Verdopplung im Vergleich zu der Zeit vor Chinas Belt and Road-Initiative entspricht. Etliche dieser Länder und Regionen haben die barrierefreie Akzeptanz von UnionPay-Karten bereits realisiert oder sind im Begriff, diese zu realisieren.

Die Zusammenschaltung des Zahlungsverkehrsnetzes in der Region nimmt an Fahrt auf.

UnionPay hat in den letzten Jahren die geschäftliche Zusammenarbeit durch die Beteiligung am Bau von Zahlungsinfrastrukturen in Märkten außerhalb Chinas und Lizensierung von Chipkarten-Standards auf die Zusammenarbeit mit technischen Standards ausgeweitet. So wurden beispielsweise die Bankcard-Switch-Systeme in Thailand und Laos auf Basis der UnionPay-Standards entwickelt. Im Juli konnte UnionPay einen Konsens mit der Bank von Tadschikistan erzielen und beteiligt sich nun am Aufbau des lokalen Bankcard-Switch-Netzwerks. UnionPay vereinbarte im gleichen Monat, das Zahlungsverkehrssystem in Weißrussland zusammen mit Belkart zu modernisieren.

Im vergangenen Monat unterzeichnete Shi Wenchao ein Abkommen mit dem Präsidenten der Zentralbank von Serbien, das zum Gegenstand hat, die volle Akzeptanz und lokale Ausgabe von UnionPay-Karten im Land zu unterstützen und die Lizenzierung von Chip-Standards und die Zusammenarbeit bei der Innovation im Zahlungsverkehr zu fördern.

Shi Wenchao sagte, „Die von UnionPay unabhängig entwickelten Technologien, Standards, Systeme und Regeln sind in der globalen Zahlungsverkehrsbranche weithin anerkannt. UnionPay ist bereit, seine Erfahrungen zu teilen, um andere Länder dabei zu unterstützen, ihre Zahlungsnetze zu verbessern, ihre Finanzdienstleistungskapazitäten zu erweitern, seinen Partnerinstitutionen einen substantiellen Mehrwert zu bieten, und zugleich die Lokalisierung des UnionPay-Geschäftsbetriebs zu beschleunigen“.

Darüber hinaus wollen viele Märkte die UnionPay Chipkarten-Standards übernehmen. Die Chipkarten-Standards von UnionPay wurden in Thailand und Myanmar als offiziell empfohlene Standards der Zahlungsverkehrsbranche ausgewählt und sind gleichzeitig auch die einheitlichen, grenzüberschreitenden Standards für Asian Payment Network. Über die Lizensierung von Chipkarten-Standards werden BancNet, das Vermittlungsnetz auf den Philippinen, und Rintis, das Vermittlungsnetz für Geldautomaten in Indonesien, Chipkarten mit UnionPay-Standards in großem Maßstab ausgeben.

Die Einführung der innovativen UnionPay-Produkte wird zu einem neuen Highlight.

UnionPay erzielt bahnbrechende Fortschritte bei der Kartenakzeptanz und -ausgabe in Märkten außerhalb Chinas. UnionPay ist in den VAE, sowie an fast allen POS-Terminals und über 70% der Geldautomaten in Pakistan voll akzeptiert. Die UnionPay-Akzeptanzquote in Kasachstan wird in diesem Jahr 95% erreichen. UnionPay wird des Weiteren auch in Montenegro und Albanien akzeptiert werden.

Mit der ständig wachsenden Akzeptanzreichweite wird die UnionPay-Karte auch von immer mehr Kunden außerhalb Chinas bevorzugt. In Laos, der Mongolei und Myanmar ist UnionPay die Nummer 1 unter den Bankkartenmarken bei der Kartenausgabe. In Pakistan ist UnionPay die Nummer 2 unter den internationalen Kartenmarken, was die Kartenausgabe angeht. Die UnionPay-Karten werden ebenfalls in sämtlichen der 10 ASEAN-Länder ausgestellt.

Die innovativen UnionPay-Zahlungsdienste werden in immer mehr Ländern eingeführt und bieten Unterstützung bei der Verwirklichung der finanziellen Eingliederung. In Russland wird der mobile QuickPass von UnionPay an den POS-Terminals von mehr als 200.000 Händlern akzeptiert. In Thailand werden die UnionPay QR Code-Standards als die empfohlenen Standards der Zentralbank von Thailand übernommen, und Kunden aus Singapur können noch in diesem Jahr UnionPay QR Code-Zahlungen im In- und Ausland nutzen.

Pressekontakt:

Hou Lingwei
+86-21-2026-5843
houlingwei@unionpayintl.com

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Chinas UnionPay unterstützt die Modernisierung der Zahlungsverkehrsbranche im Ausland transport gmbh zu kaufen gesucht

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Berlin (ots) – Der niedersächsische Biogasanlagenbauer EnviTec Biogas hat den Wettbewerb „Biogaspartnerschaft des Jahres“ 2017 der Deutschen Energie-Agentur (dena) gewonnen. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Drive Biogas – bioCNG aus Biogas“ am Donnerstag auf der biogaspartner-Jahreskonferenz in Berlin. Mit Drive Biogas bietet das Unternehmen erstmals ein System an, mit dem aus organischem Abfall fertiges Bio-CNG (Compressed Natural Gas) als umweltfreundlicher Kraftstoff für Erdgasfahrzeuge produziert werden kann.

„Drive Biogas ist ein Vorzeigemodell, das breit eingesetzt Bio-CNG in der Mobilität voranbringen und damit zu Verkehrswende und Klimaschutz beitragen kann“, so Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung.

Die Jury entschied sich für dieses Projekt, weil es insbesondere Alternativen bietet für Biogasanlagen, deren Förderung bald ausläuft. „Mit dem System von EnviTec können die Anlagen zur Hoftankstelle umgerüstet werden und Erdgasfahrzeuge aus der Umgebung mit umweltfreundlichem Kraftstoff versorgen. So profitieren beide Seiten: Erdgasfahrer von einer besseren Tankstelleninfrastruktur, Biogasanlagenbetreiber von einem neuen Absatzmarkt“, erklärt Kuhlmann. Die Jury bestand aus Vertretern des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, der Wissenschaft und der Biogaspartnerschaft.

Bio-CNG aus einer Hand

Durch eine Kooperation mit dem CNG-Technikhersteller BAUER KOMPRESSOREN kann EnviTec als Anlagenbauer und Betreiber von Biogas- und Gasaufbereitungsanlagen ein System anbieten, mit dem man Biomethan selbst produzieren, weiter veredeln und als umweltfreundlichen Kraftstoff anbieten kann. Alle Prozessschritte zur Herstellung und Lieferung von Bio-CNG kommen dabei aus einer Hand: vom organischen Abfall bis hin zur Zapfsäule. Denn um Biogas als Kraftstoff einsetzen zu können, muss es zunächst zu Biomethan aufbereitet werden. Das geschieht bei Drive Biogas in einer Gasaufbereitungsanlage mit Membrantechnologie. Anschließend komprimiert eine CNG-Anlage mit Zapfsäule das Biomethan in Flaschenanhänger. Auf ein hohes Druckniveau gebracht, wird daraus Kraftstoff, der direkt aus der Anlage getankt werden kann. Nutzen können das Bio-CNG alle Erdgasfahrzeuge wie Pkws, Lkws und Traktoren.

Über EnviTec Biogas

Die EnviTec Biogas AG ist ein Anlagenbauer aus Lohne, der die gesamte Wertschöpfungskette für die Herstellung von Biogas abdeckt: Neben Planung, Bau und Inbetriebnahme von Biogas- und Biogasaufbereitungsanlagen gehört dazu auch der Betrieb eigener Anlagen. Das Unternehmen ist weltweit in 17 Ländern vertreten und beschäftigt derzeit circa 390 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Bedeutung von Biomethan im Verkehr

Biomethan kann wie Erdgas als Kraftstoff für Erdgasfahrzeuge genutzt werden. Derzeit gibt es circa 100.000 Erdgasfahrzeuge in Deutschland. 2015 lag der Anteil von Biomethan am Absatz für Erdgasfahrzeuge bei rund 20 Prozent. Der Einsatz von Biomethan in Erdgasfahrzeugen reduziert die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu Diesel und Benzin um bis zu 90 Prozent. Außerdem tragen Biomethan wie auch Erdgas zur Luftreinhaltung bei. Das ist insbesondere in Städten und Kommunen sinnvoll, die bei Stickoxid- und Feinstaubemissionen oberhalb der zulässigen Grenzwerte liegen.

Trotz der deutlichen Klima- und Umweltvorteile ging die Zahl der Erdgasfahrzeuge auf Deutschlands Straßen 2016 erneut zurück. Einer der Gründe dafür ist, dass die seit Langem angekündigte Verlängerung der Steuerermäßigung für Erdgas und Biomethan als Kraftstoff erst dieses Jahr umgesetzt wurde.

Plattform biogaspartner

Die dena vergibt die biogaspartner-Auszeichnungen seit 2008 einmal im Jahr, um die Entwicklung des Biomethanmarkts in Deutschland zu unterstützen. Der Wettbewerb findet im Rahmen des Projekts „biogaspartner“ statt – der Plattform zur Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz. Die Initiative bündelt über 40 Akteure der gesamten Wertschöpfungskette Biomethan und unterstützt sie bei der Marktgestaltung.

Weitere Informationen rund um Biomethan sowie zur dena-Biogaspartnerschaft unter www.biogaspartner.de.

Pressekontakt:

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Dr. Philipp Prein, Chausseestraße 128 a, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 66 777-641, Fax: +49 (0)30 66 777-699
E-Mail: presse@dena.de, Internet: www.dena.de

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EnviTec Biogas gewinnt Wettbewerb der dena-Biogaspartnerschaft 2017
Biogasanlagenbauer bietet All-in-one-System zur Herstellung von komprimiertem Biomethan als Kraftstoff an gmbh mantel kaufen zürich

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Michael Schad, Partner bei Coller Capital und Head of Investment Management (London). Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/58702 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Coller Capital“

London (ots)

   - Der britische Buyout-Markt hat für 44 % der europäischen 
     Private-Equity-Anleger (Limited Partners, LPs) an Attraktivität 
     verloren
   - LPs lehnen Quoten als Mittel zur Erhöhung des Frauenanteils in 
     der Private-Equity-Branche ab
   - Anbieter von Marihuana für nicht-medizinische Zwecke eignen sich
     nach Auffassung der meisten LPs nicht für Private Equity 

Der Anteil der institutionellen Investoren (Limited Partners, LPs), die sich direkt an Privatunternehmen ohne Einbeziehung eines Private-Equity-Fonds beteiligen, hat laut dem jüngsten Global Private Equity Barometer von Coller Capital den Höhepunkt erreicht. Zwischen 2006 und 2012 verdoppelte sich der Anteil dieser direkt investierenden LPs nahezu. Seither liegt er unverändert bei rund einem Drittel der LPs. Im Gegensatz dazu haben Co-Investments – also Direktanlagen parallel zu einem indirekten Fondsinvestment in dieselbe Firma – zunehmend an Beliebtheit gewonnen: So verdoppelte sich die Zahl der Co-Investoren unter den LPs in den vergangenen zehn Jahren.

Auch in der Herangehensweise der LPs an chinesisches Private Equity sind strukturelle Grenzen erkennbar. Der Anteil der Anleger, die in auf China spezialisierte Fonds (im Gegensatz zu regionalen Fonds oder Dachfonds mit Engagement in China) investieren, liegt nun etwa bei der Hälfte der LPs. Das Barometer zeigt, dass dieser Anteil nicht weiter steigen dürfte.

Grund für diese Begrenzungen ist keinesfalls, dass Private Equity als Anlageklasse nicht mehr wächst. Insgesamt gesehen beabsichtigen große und kleinere Anleger, die Zahl der Manager, in die sie investieren, entweder beizubehalten oder zu erhöhen. Auch das Volumen des Kapitals, das sie für die Fonds der einzelnen Manager vorsehen, wird nach ihren Angaben steigen. Die Hälfte der Anleger beabsichtigt, die Durchschnittsgröße der investierten Kapitalsumme zu erhöhen, während lediglich einer von zehn eine Reduzierung plant.

„Dieses Barometer vermittelt ein interessantes Bild von einer Branche, die weiterhin wächst, deren Form sich aber allmählich festigt“, so Jeremy Coller, CIO von Coller Capital. „Die Anlegergemeinschaft befindet sich nach unserer Einschätzung an einem Scheideweg. Limited Partners, die spezialisierte Ansätze in Bezug auf Private Equity verfolgen, beispielsweise Direktinvestitionen in Privatunternehmen, werden voraussichtlich den Anteil des Kapitals erhöhen, das sie in diese Bereiche investieren. Anleger, die diesen Weg noch nicht eingeschlagen haben, werden dies in Zukunft auch nicht unbedingt tun.“

Michael Schad, Partner bei Coller Capital, merkte an: „Europäische Anleger schätzen Buyouts auf dem europäischen Festland nun als attraktiver ein, während ihr Enthusiasmus für das Vereinigte Königreich nachlässt. Dies ergibt sich aus der Zahl der Anleger, die glauben, dass Buyouts im Vereinigten Königreich als Anlagen weniger attraktiv werden.“

Veränderungen in Europa

Das Barometer beleuchtet mehrere interessante Dynamiken im europäischen Private-Equity-Sektor.

   - Viele europäische Anleger schätzen Buyouts in französisch- und 
     deutschsprachigen Ländern nun als attraktiver ein als in den 
     letzten Jahren (43 % bzw. 34 % der europäischen LPs). Der 
     britische Buyout-Markt hat hingegen für 44 % der europäischen 
     LPs an Attraktivität verloren.
   - LPs aus allen Regionen der Welt schätzen die Aussichten für 
     Wagniskapital in Europa über die nächsten fünf Jahre positiv 
     ein. Drei Viertel der LPs in Europa und im Raum Asien-Pazifik 
     halten den europäischen Wagniskapitalsektor für attraktiv oder 
     sehr attraktiv, ebenso wie mehr als die Hälfte der befragten 
     Anleger in Nordamerika.
   - Der Anteil der Anleger, die eine Erhöhung ihres Engagements in 
     alternativen Anlagen beabsichtigen, ist in Europa doppelt so 
     hoch wie in Nordamerika: 59 % der befragten europäischen LPs 
     gaben an, ihre Zielallokationen in alternativen Anlagen im 
     nächsten Jahr erhöhen zu wollen, verglichen mit 31 % in 
     Nordamerika. Hedgefonds sind die einzige Kategorie alternativer 
     Anlagen, in der beide Anlegergruppen ihre Zielallokationen 
     insgesamt verringern wollen. 

Frauen im Private-Equity-Sektor

LPs lehnen den Einsatz von Quoten zur Förderung der Beteiligung von Frauen im Private-Equity-Sektor mit überwältigender Mehrheit ab. Drei Viertel der befragten Anleger sind zwar der Ansicht, dass GPs in Bezug auf die Anzahl der Frauen, die sie einstellen und die sie in ihre Anlageausschüsse berufen, ihre Ziele höher stecken sollten, doch lediglich eine geringe Minderheit würde Quoten als Mittel zur Umsetzung dieser Ziele befürworten (einer von zwanzig bzw. einer von zehn LPs).

Anleger glauben, dass sich mit der Rekrutierungs- und Beförderungspraxis der GPs teilweise erklären lässt, warum bei LPs mehr Frauen Führungspositionen besetzen als bei GPs. Als wichtigsten Grund gab über die Hälfte der befragten Anleger jedoch das bessere Gleichgewicht von Berufs- und Privatleben bei LPs an.

Dennoch sehen die Anleger die Branche auf einem klaren Kurs: So rechnen fast drei Viertel der LPs damit, dass der Anteil von Frauen in GP-Unternehmen in den nächsten drei Jahren wachsen wird, und mehr als die Hälfte der LPs erwartet, dass ihr Anteil bei LPs steigen wird.

Marihuana als Anlagemöglichkeit für Private Equity

Anlagen in Marihuana sind bei LPs weiterhin umstritten. Vier von fünf Private-Equity-Anlegern würde es nicht behagen, wenn ihre GPs in ein Unternehmen investieren würden, dessen Geschäftstätigkeit sich auf Marihuana für nicht-medizinische Zwecke konzentriert. Eine knappe Mehrheit (57%) würde indessen Anlagen in Unternehmen mit Schwerpunkt auf der medizinischen Nutzung der Droge unterstützen. Wenig überraschend ist vielleicht, dass nordamerikanische LPs gegenüber Unternehmen mit Schwerpunkt auf dem nicht-medizinischen Gebrauch von Marihuana toleranter eingestellt sind: 30 % würden diese Unternehmen unterstützen.

Chinesisches Private Equity

Vier von fünf LPs haben mittlerweile Private-Equity-Beteiligungen in China – über globale Fonds, panasiatische Fonds oder auf China spezialisierte Fonds. Auch im Westen steigt das Vertrauen der LPs in chinesische GPs allmählich: Mehr als zwei Fünftel der nordamerikanischen LPs und ein Fünftel der europäischen LPs wären nun eher dazu bereit, einen chinesischen GP für ihr Engagement in China zu wählen, als noch vor drei Jahren.

Private-Equity-Renditen

Anleger erwarten mittelfristig von ihren Private-Equity-Portfolios nach wie vor attraktive Renditen. Dem Barometer zufolge gehen vier Fünftel der befragten LPs davon aus, mit ihren Private-Equity-Portfolios in den nächsten drei bis fünf Jahren Jahresrenditen von 11% und mehr zu erzielen.

Die langfristige Entwicklung beurteilen die LPs etwas vorsichtiger: Ein Drittel erwartet, dass die Private-Equity-Renditen mehr oder minder auf ihrem aktuellen Niveau bleiben, und drei Fünftel sind der Ansicht, dass sie mit zunehmender Reife des Marktes sinken werden. Eine kleinere Gruppe von optimistischen LPs (7 %) rechnet mit höheren Renditen, wenn weltweit ein neuer Wirtschafts- oder Marktzyklus beginnt.

Weitere Ergebnisse der Studie

Die Barometer-Ausgabe Winter 2017-18 vermittelt außerdem einen Überblick über die Ansichten und Meinungen der Anleger zu folgenden Themen:

   - Spezialisierte GPs im Vergleich mit Multi-Produkt-Plattformen
   - Voraussichtliche zukünftige Quellen von GP-Dealflows
   - Co-Investments
   - Einsatz von künstlicher Intelligenz im Private-Equity-Sektor
   - Fremdfinanzierung in Buyout-Märkten
   - Private Equity unter dem Aspekt systemischer Risiken für das 
     Finanzsystem 

Hinweis an Redakteure

LPs (Limited Partners) sind Anleger in Private-Equity-Fonds. GPs (General Partners) sind Manager von Private-Equity-Fonds. Coller Capital’s Global Private Equity Barometer ist eine einzigartige Momentaufnahme weltweiter Trends im Private-Equity-Bereich. Zweimal jährlich bietet es einen Überblick über die Pläne und Meinungen institutioneller Private-Equity-Investoren in Nordamerika, in Europa und in der Region Asien-Pazifik (einschließlich des Mittleren Ostens).

Das jüngste Barometer spiegelt die Einschätzungen von 110 Private-Equity-Anlegern aus der ganzen Welt im Herbst 2017 wider. Die Ergebnisse des Barometers sind für die Gesamtheit der LPs im Hinblick auf Anlegerstandort, Art der investierenden Organisation, verwaltetes Gesamtvermögen und Zeitraum der Erfahrung mit Private-Equity-Anlagen global repräsentativ.

Über Coller Capital

Coller Capital, führender Akteur im Private-Equity-Sekundärmarkt, erwirbt Positionen in Private-Equity-Fonds sowie nicht börsennotierte Unternehmen von deren ursprünglichen Inhabern. Der Umfang der Einzelinvestitionen bewegt sich im Bereich von 1 Million US-Dollar bis über 1 Milliarde US-Dollar.

Die 1990 gegründete Firma hat ihren Hauptsitz in London sowie Niederlassungen in New York und Hongkong. Collers multinationales Investmentteam hat als weltweit größtes auf Sekundärmärkte spezialisiertes Team eine globale Präsenz.

Im Dezember 2015 platzierte die Firma den Fonds „Coller International Partners VII“ mit Kapitalzusagen von 7,15 Milliarden US-Dollar von etwa 170 weltführenden institutionellen Anlegern.

Pressekontakt:

Volker Northoff
Northoff.Com Public Relations
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+49 (0)69/408980-00
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