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Taunusstein (ots) – Experte für Trinkwasseroptimierung BRITA baut sein erfolgreiches Segment der leitungsgebundenen Wasserspender weiter aus

Die BRITA Gruppe baut ihren Geschäftsbereich der leitungsgebundenen Wasserspender konsequent weiter aus. Vor Ende des Jahres 2017 hat BRITA Ionox die in Kamen ansässige Life Water Company erworben.

BRITA Ionox, Tochtergesellschaft der BRITA GmbH und renommierte Marke im Segment der leitungsgebundenen Wasserspender (Dispenser) für Büros, Schulen und insbesondere den hygienesensiblen Krankenhaussektor, hat am 19. Dezember 2017 die Life Water Company GmbH übernommen.

Andreas Weber, Managing Director BRITA DACH, erläutert: „Mit dem Erwerb der Life Water Company schreiben wir ein weiteres Kapitel in der erfolgreichen Umsetzung unserer Expansionsstrategie im Dispensersegment des DACH-Marktes“. Nach den Übernahmen der Servicepartner Aquawatt, Limex und Varicon in den letzten Jahren werden wir nun mit Life Water unseren wichtigen Servicepartner in der Region West integrieren.“

Life Water Company wurde 2001 gegründet und verfügt mittlerweile über eine installierte Gerätebasis von über 1.000 Geräten am Markt. Der Großteil der langjährigen Kundenbasis stammt aus dem attraktiven Krankenhaus-Segment. Mit Großkunden wie den Universitätskliniken in Düsseldorf, Münster und Aachen, aber auch Geschäftskunden wie Hülsta oder Woolworth entwickelt sich das Geschäft sehr vielversprechend.

Die Übernahme erfolgt im Rahmen eines Asset Deals, bei dem die beiden aktuellen Geschäftsführer der Life Water Company GmbH Martin Pasel und Dirk Viebahn sowie alle acht Mitarbeiter und sämtliche Vermögensgegenstände sowie kundenvertragliche Vereinbarungen von der BRITA Ionox Deutschland GmbH übernommen werden.

Zur BRITA Gruppe:

Mit einem Gesamtumsatz von 469 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2016 und 1.697 Mitarbeitern weltweit (davon 887 in Deutschland) ist die BRITA Gruppe eines der führenden Unternehmen in der Trinkwasseroptimierung. Ihre Traditionsmarke BRITA – in vielen Ländern ein Synonym für den Tisch-Wasserfilter – hat eine Spitzenposition im globalen Wasserfiltermarkt. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Taunusstein bei Wiesbaden ist durch 25 nationale und internationale Tochtergesellschaften bzw. Betriebsstätten sowie Beteiligungen, Vertriebs- und Industriepartner in 66 Ländern auf allen fünf Kontinenten vertreten. Es betreibt Produktionsstätten in Deutschland, Großbritannien, der Schweiz, Italien und China. Gegründet 1966, entwickelt, produziert und vertreibt der Erfinder des Tisch-Wasserfilters für den Haushalt heute ein breites Spektrum innovativer Lösungen für die Trinkwasseroptimierung, für den privaten (Tisch-Wasserfilter, leitungsgebundene Systeme sowie die BRITA Integrated Solutions für Elektroklein- und -großgeräte namhafter Hersteller) und den gewerblichen Gebrauch (Lösungen für Hotellerie, Gastronomie, Catering und Vending) sowie leitungsgebundene Wasserspender für Büros, Schulen, die Gastronomie und den hygienesensiblen Care-Bereich (Krankenhäuser, Pflegeheime). Weitere Informationen: www.brita.de.

Pressekontakt:

Dr. Sabine Rohlff, Director Corporate Communications/
Pressesprecherin
BRITA GmbH
Heinrich-Hertz-Str. 4
65232 Taunusstein
Tel. +49 (0)6128 746-5743
E-Mail: srohlff@brita.net

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BRITA Ionox erwirbt Life Water Company gmbh grundstück kaufen

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München (ots) – Bei Silvesterfeiern in Berlin und anderen Städten soll es – offenbar aus Erfahrungen der Übergriffe auf der Kölner Domplatte beim Jahreswechsel 2015/2016 – Rückzug- und Schutzräume für Frauen geben. Für die Bayernpartei sind dies völlig untaugliche Maßnahmen und ein weiterer Hinweis darauf, dass sich diese Republik zum „failed state“ entwickelt.

Freilich nicht die ersten Hinweise: Dies beginnt bei den „No-Go-Areas“ in verschiedenen deutschen Städten (in denen etwa Rettungsdienste und Feuerwehr nur unter Polizeischutz tätig werden können), geht über die schon erwähnten und kaum geahndeten Übergriffe und hört bei der zunehmenden Selbst-Bewaffnung sich nicht mehr sicher fühlender Teile der Bevölkerung noch lange nicht auf.

Aber anstatt nun das Gewaltmonopol des Staates wieder herzustellen und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger wieder zu gewährleisten, üben sich die Vertreter dieses Landes in hilflosem und peinlichem Aktionismus: Von Ratschlägen, dass sich Frauen doch in Gruppen bewegen oder bunte Armbändchen tragen oder „eine Armlänge Abstand“ halten sollen bis eben zu den Schutzräumen.

Der Vorsitzende der Bayernpartei, Florian Weber, merkte hierzu an: „Hier kann nur die volle Härte und Konsequenz des Rechtsstaates helfen. Jede Frau und natürlich auch jeder Mann, jedes Kind muss sich hierzulande angstfrei im öffentlichen Raum bewegen können. Gegenüber Gewalttätern kann es nur eine Null-Toleranz-Politik geben. Sollten diese Täter aus dem Ausland kommen, müssen sie eben auch konsequent und zügig abgeschoben werden. Dass in der Heimat der Täter eventuell Frauen als Menschen zweiter Klasse gesehen werden, kann keine Entschuldigung sein. Unsere Heimat – unsere Regeln!“

Pressekontakt:

Harold Amann, Landespressesprecher

Kontakt: Telefon (Voicebox) und Fax: +49 321 24694313,
presse@bayernpartei.de

Bayernpartei, Landesgeschäftsstelle, Baumkirchner Straße 20, 81673
München

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Bayernpartei: Schutzräume für Frauen sind Hinweis auf Staatsversagen gmbh kaufen wie

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Ballsh, Albanien (ots/PRNewswire) – Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a, Eigentümer der GOMG Holdings Ltd, freuen sich, den endgültigen Verkaufsabschluss ihres Minderheitsanteils an der Ölraffinerie (IRTC) in Ballsh, Albanien, an ihre lokalen albanischen Partner bekanntgeben zu können. Damit findet ein Veräußerungsvorgang seinen Abschluss, der vor Juni 2017 begann. Unter den vorherigen Eigentümern war die Raffinerie in Konkurs gegangen und Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a setzten sich mit Engagement dafür ein, die Ballsh-Raffinerie erneut in Betrieb zu bringen und die 1.200 albanischen Mitarbeiter im November 2016 wieder zu beschäftigen. Zum Mai 2017, unterstützt durch die Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Energie und Industrie und Bankers Petroleum, konnten Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a die Raffinerie wieder bei voller Auslastung betreiben und das gesamte, in Albanien produzierte Rohöl wurde praktisch in der Ballsh-Raffinerie verarbeitet. Seit dieser Zeit und mit der Unterzeichnung der verbindlichen Absichtserklärung (Memorandum of Understanding/MOU) zum Verkauf ihrer Beteiligung waren Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a in keinerlei Entscheidungen der Geschäftsführung oder des Vorstands von IRTC involviert und die laufende Kontrolle des Geschäfts lag immer in der Hand ihrer albanischen Partner. Durch die Beteiligungsübernahme wird jetzt die Eigentümerschaft vollständig mit der betrieblichen Kontrolle der Ballsh-Raffinerie in Einklang gebracht. Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a haben mit Bedauern die jüngsten Nachrichten über einige aktuelle Schwierigkeiten bei Ballsh zur Kenntnis genommen, üben jedoch seit langer Zeit keinerlei Funktion in der Geschäftsführung aus. Allerdings bleiben Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a optimistisch im Hinblick auf das Potenzial der albanischen Kohlenwasserstoffindustrie und werden weiterhin nach Möglichkeiten im Land Ausschau halten, um ihre umfassenden Erfahrungen zum Wohl Albaniens einzubringen.

Harry Sargeant III:

Harry Sargeant III ist der namhafte CEO eines globalen Energie- und Schifffahrtsunternehmens mit Sitz in Florida, USA. Sargeant, der früher als Offizier und Kampfpilot im United States Marine Corps diente, leitet ein globales Privatunternehmen, das sich aus Luftfahrtfirmen, Ölraffinerien, Ölhandelsgeschäften, Entwicklung von alternativen Kraftstoffen sowie Öl- und Asphaltverschiffung zusammensetzt. Nachdem er den aktiven Dienst im U.S. Marine Corps im Jahr 1987 im Rang eines Majors verlassen hatte, ging Sargeant als Pilot zu Delta Air Lines und später gab er die Tätigkeit bei Delta auf, um ein kleines Schifffahrtsunternehmen zu führen, das er bis 2008 in ein weltweites Unternehmen ausbauen konnte. Herr Sargeant hat ebenfalls IOTC gegründet, ein Unternehmen, das mit großem Einsatz das US-Militär im Irak mit Flugbenzin über das Land Jordanien versorgte, nachdem andere Lieferanten diese Mission nicht mehr erfüllen konnten. Herr Sargeant hat diese schwierige und komplexe geschäftliche Unternehmung mit Erfolg gemeistert. Alle Beteiligten in der US-Regierung stimmen darin überein, dass sein Unternehmen ausgezeichnete Arbeit bei der Versorgung des US-Militärs geleistet hat, obwohl die Tankfahrzeuge-Konvois von Herrn Sargeant ständig Angriffen feindlicher Kräfte ausgesetzt waren. Herr Sargeant ist ein renommierter US-amerikanischer Geschäftsmann, der auch als offizieller Vertreter der republikanischen Partei in seinem Heimat-Bundesstaat Florida politisch tätig war. Er genießt ein hohes Ansehen bei vielen Mitgliedern der US-Regierung, unter anderem bei zahlreichen republikanischen Vertretern im Kongress und im Weißen Haus und Kabinett des Präsidenten sowie bei Führungspersönlichkeiten aus Regierung und Wirtschaft in den USA und auf der ganzen Welt.

Pressekontakt:

Patrick Dorton
patrickdorton@rational360.com
202-549-7670

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Erklärung der GOMG Holdings Ltd zum Verkauf des Minderheitsanteils an der Ballsh-Raffinerie an Delvina Investment Partners Ltd durch die Eigentümer Sargeant und Abu Naba’a transport gmbh zu kaufen gesucht

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Baierbrunn (ots) – Ein Husten wie Hundegebell, dazu Atemnot und Angst: Etwa jedes zehnte Kind erlebt im Lauf der ersten Lebensjahre mindestens eine Attacke von Pseudokrupp. „So schwierig es erscheint: Ich rate, möglichst Ruhe auszustrahlen, erst mal besänftigend auf das Kind einzureden und es möglichst schnell warm anzuziehen und ans geöffnete Fenster zu bringen“, sagt der Leiter der Sektion Pädiatrische Pneumologie und Allergologie an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lübeck, Prof. Matthias Kopp, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Die kalte Luft hilft, die Schwellung der oberen Atemwege zu mindern und diese zu befreien. Um die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zusätzlich zu erhöhen und das Atmen zu erleichtern, können Eltern kurzzeitig das heiße Wasser im Bad voll aufdrehen. Sobald sich das Kind etwas beruhig hat, kann ein kühles Getränk helfen.

Haben Eltern das Gefühl, dass das Kind gleich keine Luft mehr bekommt, sollten sie die 112 wählen und den Notarzt rufen. Bedrohlich ist die Lage, wenn das Kind apathisch und sehr erschöpft wirkt oder blaue Lippen hat. Selbst mit dem Auto in die Notaufnahme einer Klinik sollten Eltern nur dann fahren, wenn ein zweiter Erwachsener auf der Rückbank neben dem Kind sitzen und es beaufsichtigen kann. Einen Notfallplan zum Download finden Eltern unter www.baby-und-familie.de/pseudokrupp.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 12/2017 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

Pressekontakt:

Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

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Bei Pseudokrupp-Anfall hilft kühle, feuchte Luft gmbh mantel kaufen wikipedia

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Schlaganfall bei jungen Menschen / Keine Ursache ist im Prinzip die bessere Nachricht
Schlaganfall bei jungen Menschen / Keine Ursache ist im Prinzip die bessere Nachricht / Eric, Max, Lars und Daniel beim Erfahrungsaustausch der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe für junge Betroffene in Duisburg. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/23980 / Die Verwendung dieses Bildes ist… mehr

Gütersloh (ots) – Lange Zeit galt der Schlaganfall als Krankheit alter Leute. Neuere Studienarbeiten machen deutlich, dass diese These nicht ganz zutrifft. Er trifft auch jüngere Menschen – nur anders.

Noch immer ist das Alter Risikofaktor Nummer eins für den Schlaganfall. Doch neuere Studien gehen davon aus, dass der Anteil der jüngeren Betroffenen größer ist als früher angenommen. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat jetzt einen Themenschwerpunkt dazu in ihrem Online-Portal veröffentlicht.

30.000 Patienten pro Jahr

„Wir gehen in Deutschland von 30.000 Betroffenen unter 55 Jahren pro Jahr aus“, sagt Dr. Lars Kellert, Oberarzt am Universitätsklinikum München. Gemeinsam mit anderen Autoren hat der Neurologe zahlreiche Studien zum Schlaganfall bei jüngeren Menschen ausgewertet und die Ergebnisse zusammengefasst.

Klassische Faktoren spielen keine große Rolle

Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen sind klassische Risikofaktoren eines Schlaganfalls. Häufig führen sie zu Arteriosklerose, die dann einen Gefäßverschluss verursachen kann. Doch diese Ursachen „spielen bei jungen Menschen fast keine Rolle“ sagt Kellert.

Dissektionen sind häufig Ursache

Häufig seien zum Beispiel sogenannte spontane Gefäßdissektionen einer Halsarterie verantwortlich. Durch eine kleine Verletzung kommt es zu einem Einriss in der Gefäßinnenwand. Es bildet sich ein Wandhämatom, das zu einer Engstelle oder sogar einem Gefäßverschluss führt. „Diese Patienten sind oft Mitte 40 oder jünger, im höheren Lebensalter sind solche Dissektionen eine Rarität“ so Kellert.

Komplexe Diagnose

Nach Studienlage geht das Autorenteam davon aus, dass 15 bis 25 Prozent der so genannten juvenilen Schlaganfälle (unter 55 Jahre) durch solche Dissektionen entstehen. Andere seltenere Ursachen sind zum Beispiel Gerinnungsstörungen. Schlaganfälle bei jungen Menschen sind deshalb komplexer und schwieriger zu diagnostizieren.

Mit der Unsicherheit leben lernen

In 30 bis 50 Prozent der Fälle wird die Schlaganfall-Ursache trotz intensiver Diagnostik nicht gefunden. Viele Patienten fürchten sich deshalb vor einem wiederholten Schlaganfall. Für sie hat der Experte jedoch eine gute Botschaft. „Wenn man keine eindeutige Ursache findet, ist das Wiederholungsrisiko wesentlich geringer“, erklärt er seinen Patienten. „Sie müssen zwar lernen, mit dieser Unsicherheit zu leben, aber im Prinzip ist das die bessere Nachricht.“

Themenschwerpunkt im Online-Portal

Im Internet-Portal der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe spricht Dr. Lars Kellert über den Schlaganfall bei jungen Menschen. Außerdem im Video: Zugbegleiter Manuel Gebhard, der mit 12 Jahren einen Schlaganfall erlitt und sich heute zu den glücklichsten Menschen der Welt zählt.

https://www.schlaganfall-hilfe.de/junger-mensch

Pressekontakt:

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Schulstraße 22, 33311 Gütersloh
Mario Leisle
Pressesprecher
Telefon: 05241 9770-12
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Schlaganfall bei jungen Menschen
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London (ots/PRNewswire) – Chubb gab heute die Ernennung von Brian Church zum Executive Vice President und Head of International Property für den Bereich Overseas General von Chubb mit Wirkung vom 1. Januar 2018 bekannt. In dieser Funktion wird Brian die Verantwortung für das gesamte gewerbliche Sachversicherungsgeschäft von Chubb für Privatkunden in Asien, Lateinamerika, Europa, dem Mittleren Osten und Afrika übernehmen.

Brian war bisher Executive Vice President und Head of Major Accounts Property von Chubb in den Vereinigten Staaten. Er wird von New York nach London übersiedeln und an David Furby, Division President, Commercial Property & Casualty, Chubb Overseas General, berichten. Brian tritt die Nachfolge von Jarrod Hill an, der in einer separaten Ankündigung zum Country President von Australien und Neuseeland ernannt wurde.

Brian besitzt mehr als 17 Jahre Erfahrung in der Versicherungsbranche. Seit seinem Eintritt in das Unternehmen im Jahr 2005 als Immobilien-Underwriter hatte Brian verschiedene Underwriting- und Managementpositionen inne und war in den USA umfassend im nationalen und multinationalen Immobiliengeschäft tätig. Seit 2012 ist er Head of Major Accounts Property.

Bevor er zu Chubb kam, arbeitete Brian als Underwriter bei Zurich und AIG.

David Furby, Division President, Commercial Property & Casualty, Chubb Overseas General, sagte:

„Ich freue mich sehr, Brian in dieser wichtigen Führungsrolle in unserem internationalen Geschäft begrüßen zu können. Er bringt umfangreiche Erfahrung und Immobilien-Know-how mit, die für die zukünftige Entwicklung unseres internationalen Geschäfts von unschätzbarem Wert sein werden.“

Über Chubb

Chubb ist das größte börsennotierte Schaden- und Unfallversicherungsunternehmen der Welt. Über seine Niederlassungen in 54 Ländern bietet Chubb gewerbliche und private Sach- und Unfallversicherungen, private Unfall- und Krankenzusatzversicherungen, Rückversicherungen sowie Lebensversicherungen für unterschiedliche Kundengruppen an. Als Underwriting-Unternehmen bewerten, übernehmen und managen wir Risiken mit Einsicht und Disziplin. Schadenfälle regulieren wir dabei fair und unverzüglich. Das Unternehmen zeichnet sich ebenfalls durch sein umfassendes Produkt- und Serviceangebot, seine breit gefächerte Vertriebskapazität, hohe Finanzkraft und lokalen Niederlassungen auf der ganzen Welt aus. Die Muttergesellschaft Chubb Limited notiert an der New Yorker Börse (NYSE: CB) und gehört zum S&P 500 Index. Chubb unterhält Hauptbüros in Zürich, New York, London und an weiteren Standorten und beschäftigt weltweit ca. 31.000 Mitarbeitende. Weitere Informationen finden Sie unter: chubb.com/uk

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/324916/Chubb_Logo.jpg

Pressekontakt:

Mike Jones
Senior Communications Manager
Europa und Eurasien & Afrika
Chubb
B +44 (0) 20 7173 7793
M 44 (0) 7342 029853
E mike.jones@chubb.com

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SKODA AUTO legt Grundstein für neue Lackiererei am Stammsitz Mladá Boleslav. Am Freitag, 1. Dezember, legten Michael Oeljeklaus, SKODA AUTO Vorstandsmitglied für Produktion und Logistik (Mitte), Bohdan Wojnar, SKODA AUTO Vorstandsmitglied für den Bereich Human Resources (2. v. r.), und Josef Zmrhal,… mehr

Mladá Boleslav (ots)

   - Betrieb startet im Juni 2019
   - Lackierkapazität erhöht sich um 600 Einheiten auf insgesamt 
     2.700 Fahrzeuge pro Tag
   - Hersteller investiert 214,5 Millionen Euro und schafft bis zu 
     650 neue Arbeitsplätze
   - Neue Lackiererei wird zu den modernsten und umweltfreundlichsten
     Anlagen Europas gehören 

SKODA AUTO investiert weiter in seine Produktionskapazitäten. Michael Oeljeklaus, SKODA AUTO Vorstandsmitglied für Produktion und Logistik, Bohdan Wojnar, SKODA AUTO Vorstandsmitglied für den Bereich Human Resources und Josef Zmrhal, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft KOVO MB, legten jetzt den Grundstein für eine neue Lackiererei in Mladá Boleslav. SKODA AUTO investiert 214,5 Millionen Euro in den Neubau und schafft bis zu 650 neue Arbeitsplätze. Die Lackiererei soll bereits im Juni 2019 ihren Betrieb aufnehmen.

„Der Bau der neuen Lackiererei in Mladá Boleslav ist eine wichtige Investition in die Zukunft unseres Unternehmens“, sagt Michael Oeljeklaus, SKODA AUTO Vorstandsmitglied für Produktion und Logistik. „Die Nachfrage nach SKODA Fahrzeugen steigt weltweit, und wir arbeiten kontinuierlich daran, die Fertigungskapazitäten in unseren bestehenden Werken zu erhöhen. Bei der neuen Lackiererei setzen wir zahlreiche ökologische Innovationen um, welche die Umweltauswirkungen des Lackiervorgangs deutlich minimieren“, so Oeljeklaus weiter.

Erst vor wenigen Tagen hatte SKODA AUTO bekannt gegeben, im Stammwerk in Mladá Boleslav ab 2020 Modelle mit rein batterieelektrischem Antrieb zu bauen. Sowohl die Produktion der lokal emissionsfreien Elektrofahrzeuge als auch die zusätzlichen Lackierkapazitäten unterstreichen den langfristigen Wachstumskurs von SKODA AUTO und die konsequente Ausrichtung auf umweltverträgliche Technologien.

Mit bis zu 650 Beschäftigten wird die neue Anlage in drei Schichten laufen und pro Tag 600 Karosserien lackieren. Zusammen mit der bestehenden Anlage steigt die Lackierkapazität im Stammwerk Mladá Boleslav damit auf täglich 2.700 Karosserien.

Die Lackiererei, die voraussichtlich im Juni 2019 ihre Arbeit aufnimmt, wird zu den modernsten Anlagen in ganz Europa gehören. Zahlreiche Arbeitsschritte werden von Robotern übernommen oder unterstützt. Durch den hohen Automatisierungsgrad können die Arbeitsplätze der SKODA Mitarbeiter besonders ergonomisch gestaltet werden.

In einem mehrstufigen Lackierungsprozess erhält die Karosse einen makellosen Anstrich. Insgesamt fünf Lackschichten ergeben am Ende eine Gesamtschicht von circa 100 Mikrometern. Die Lackiererei bietet mit insgesamt 15 Farben mit Metallic- und Perleffekten ein breites Spektrum an.

Auch die ökologische Verträglichkeit der neuen Lackiererei setzt Maßstäbe: Ein neues Auftragsverfahren senkt den Materialbedarf. Lackierrückstände werden durch Kalkprodukte absorbiert – durch diese Trockenabscheidung fällt keinerlei Lackschlamm als Abfall an. Zudem wird die Prozesswärme zu einem großen Teil zurückgewonnen. Eine Luftrückführung ermöglicht Energieeinsparungen von bis zu 80 Prozent.

Mit dem Ausbau der Kapazitäten und der erfolgten Weichenstellung für den Bau von Elektrofahrzeugen in Mladá Boleslav setzt SKODA AUTO zentrale Bestandteile der Strategie 2025 weiter konsequent um. Mit dem Zukunftsfahrplan bereitet sich der tschechische Hersteller auf die bevorstehenden Herausforderungen in der Automobilindustrie vor. Zu den Kernthemen zählen unter anderem Elektromobilität, Digitalisierung des Unternehmens, Internationalisierung sowie neue Mobilitätsdienstleistungen. Damit will SKODA AUTO in zwei Dimensionen wachsen: Der Fahrzeugabsatz soll weiter erhöht werden, zudem sollen neue Geschäftsfelder wie etwa digitale Mobilitätsservices den Wachstumskurs auf eine breitere Basis stellen.

Seine Umweltaktivitäten bündelt der tschechische Automobilhersteller unter dem Dach der ,GreenFuture‘-Strategie. Investitionen wie die umweltverträgliche Lackiererei gehören zum Bereich ,GreenFactory‘ und bilden eine wichtige Säule der SKODA AUTO Nachhaltigkeitsstrategie. Als eines der Kernziele sollen die Umweltauswirkungen der globalen Fahrzeugproduktion gegenüber dem Stand von 2010 halbiert werden.

Pressekontakt:

Karel Müller
Media Relations
Telefon: +49 6150 133 115
E-Mail: Karel.Mueller@skoda-auto.de

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SKODA AUTO legt Grundstein für neue Lackiererei am Stammsitz in Mladá Boleslav gesellschaft kaufen kredit

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Düsseldorf (ots) – Mit der Gesundheitspolitik der vergangenen Legislaturperioden hat der Druck auf die niedergelassenen Ärzte massiv zugenommen, wohingegen Medizinkonzerne sich in der ambulanten Medizin ungehindert ausbreiten konnten. Das ist das nüchterne Fazit der öffentlichen Fachdiskussion, zu der die Freie Ärzteschaft (FÄ) im Vorwege ihrer Mitgliederversammlung am Samstag nach Düsseldorf geladen hatte. „Die künftige Bundesregierung – welche Parteien auch immer diese nun stellen werden – muss einen Kurswechsel in der Gesundheitspolitik herbeiführen“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich.

In einer Resolution fordern die Mitglieder der Freien Ärzteschaft von der künftigen Bundesregierung eine Stärkung der freiberuflichen ambulanten Medizin durch attraktive Bezahlung aller ambulanten ärztlichen Leistungen in festen Eurobeträgen und ohne Budgets, die Abschaffung der Regresse für Arzneimittel und veranlasste Leistungen sowie die Einführung einer transparenten Kostenerstattung. Außerdem sollen das Prinzip „ambulant vor stationär“ und die Wettbewerbsfähigkeit der freien Arztpraxen gegenüber den renditeorientierten Medizinkonzernen gefördert werden. FÄ-Chef Dietrich betonte: „Dem Runterwirtschaften der ambulanten Medizin in den Arztpraxen und der Kommerzialisierung des Gesundheitswesens muss dringend Einhalt geboten werden.“

„Elektronische Gesundheitskarte“ einstellen

Die Freie Ärzteschaft fordert die künftige Bundesregierung zudem auf, das Pleitenprojekt „Elektronische Gesundheitskarte“ (eGK) sofort einzustellen und dezentrale, freiwillige IT-Lösungen zu ermöglichen, die Ärzte und Patienten für medizinisch sinnvoll halten. „15 Jahre Planung, Kosten von mehreren Milliarden Euro und keine Verbesserungen für Patienten und Ärzte in Sicht“, so beschrieb FÄ-Vize Dr. Silke Lüder die Bilanz des Projekts. „Die Bürger zahlen ihre Beiträge zur Krankenversicherung für gute Medizin und nicht für die Rendite von IT-Firmen und den Überwachungsdrang von Politik und Krankenkassen.“ Bislang sei es nicht sinnvoll, Geräte für die Online-Anbindung zu bestellen. Der Zeitpunkt der Zwangs-Onlineanbindung sei erneut verschoben worden auf den 1. Januar 2019 – und ob es das Projekt dann noch gebe, bliebe abzuwarten.

Preise in bestehender Gebührenordnung anpassen

Ein klarer Appell ging auch an die Bundesärztekammer. Die Freie Ärzteschaft fordert ein Ende des Ausverkaufs der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) als Gebührenordnung des freien Berufs Arzt. „Die Bundesärztekammer soll sich endlich um eine echte und kurzfristige Preisanpassung der bestehenden GOÄ kümmern“, heißt es in der Resolution. „Nach 20 Jahren ohne Inflationsausgleich kommt eine Honorarsteigerung von maximal 5,8 Prozent über drei Jahre einem knallharten Budget gleich“, kritisierte FÄ-Vize Dr. Axel Brunngraber die derzeitigen Verhandlungsergebnisse zu einer neuen GOÄ. „Wir fordern die Bundesärztekammer daher auf, eine umgehende Punktwerterhöhung sowie eine Überführung von Analogleistungen in aktuelle Leistungsziffern gegenüber einer künftigen Bundesregierung zu vertreten.“ Die kürzlich erfolgte, deutliche Honorarerhöhung im Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung (UV-GOÄ) um 18 Prozent für die kommenden vier Jahre bei Erhalt der Grundstruktur zeige, was möglich sei.

Drastische Verschiebung hin zu Kapitalunternehmen

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Dr. Frank Bergmann, machte klar, dass die Politik weiter an der Friedensgrenze zwischen Gesetzlicher (GKV) und Privater Krankenversicherung (PKV) rüttele. „Wir werden jeden Versuch bekämpfen, die Dualität von GKV und PKV in Frage zu stellen“, betonte er in seinem Vortrag. Erfreulich hingegen sei das Bekenntnis der Jamaika-Sondierungspartner gewesen, die Freien Berufe ausbauen und stärken zu wollen. „Wir werden jede künftige Bundesregierung gern an diesen Satz erinnern. Denn die ärztliche Freiberuflichkeit ist die Voraussetzung für eine leistungsfähige Versorgung. Und sie ist ein Gegenmodell zu investorengetriebenen Kartellstrukturen, die wir in der ambulanten Medizin mit Sorge beobachten.“ Beispielsweise in der Radiologie, Augenheilkunde und bei Dialysen gebe es eine drastische Verschiebung hin zu Wirtschafts- und Kapitalunternehmen. Bergmann appellierte an die Politik: „Auch dazu erwarten wir Antworten. Vier weitere Jahre untätiges Abwarten durch die Politik können wir uns nicht erlauben.“

Bürgerversicherung erhöht Zusatzbeiträge für Kassenpatienten

Nach Einschätzung von Dr. Thomas Drabinski, Leiter des Instituts für Mikrodaten-Analyse in Kiel, fallen mit dem Scheitern der Jamaika-Gespräche alle Diskussionen und Reformpläne zur Gesundheitspolitik, die CDU/CSU, Grüne und FDP erarbeitet hatten, wieder auf Null zurück. „Auch die Ideen zu einer Bürgerversicherung und einer Vereinheitlichung der ambulanten Vergütungssysteme EBM und GOÄ“, sagte der Gesundheitsökonom. Studien hätten gezeigt, dass sich eine Bürgerversicherung negativ auf die Beschäftigung, Infrastruktur und das medizinische Angebot auswirke. Drabinski hat zudem errechnet, dass eine Bürgerversicherung zulasten der Kassenpatienten ginge: Der Zusatzbeitrag der GKV-Versicherten würde um 1,5 Prozent steigen, wohingegen sich die heute Privatversicherten über 40 Prozent Beitragssenkung freuen könnten. Zu den Instrumenten einer zukunftsorientierten Gesundheitspolitik zählen Drabinski zufolge etwa die Einführung sogenannter Interessenquoten, einer Eigenbeteiligung der Patienten, die Beitragsautonomie für Krankenkassen sowie die Abschaffung von Budgets. „Wir brauchen eine Generationengerechtigkeit“, resümierte der Gesundheitsökonom.

Über die Freie Ärzteschaft e.V.

Die Freie Ärzteschaft e. V. (FÄ) ist ein Verband, der den Arztberuf als freien Beruf vertritt. Er wurde 2004 gegründet und zählt heute mehr als 2.000 Mitglieder: vorwiegend niedergelassene Haus- und Fachärzte sowie verschiedene Ärztenetze. Vorsitzender des Bundesverbandes ist Wieland Dietrich, Dermatologe in Essen. Ziel der FÄ ist eine unabhängige Medizin, bei der Patient und Arzt im Mittelpunkt stehen und die ärztliche Schweigepflicht gewahrt bleibt.

Pressekontakt:

Tel.: 0176 49963803, E-Mail: presse@freie-aerzteschaft.de

V .i. S. d. P.: Wieland Dietrich, Freie Ärzteschaft e.V.,
Vorsitzender, Gervinusstraße 10, 45144 Essen, Tel.: 0201 68586090,
E-Mail: mail@freie-aerzteschaft.de, www.freie-aerzteschaft.de

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Freie Ärzteschaft: Künftige Bundesregierung muss freie Arztpraxen stärken gmbh kaufen mit schulden

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Düsseldorf (ots) – Die in der rechtlichen Aufarbeitung des Diesel-Abgasskandals führende Düsseldorfer Rechtsanwaltskanzlei Rogert & Ulbrich teilt mit, dass sie erfolgreich gerichtlich gegen eine Stilllegungsverfügung bezüglich eines VW Amarok vorgegangen ist. „Das ist ein Meilenstein in der weiteren Interessenvertretung unserer Mandanten im Abgasskandal, weil wir die Mandanten aus der Erpressungssituation befreien, in die sie durch die Behörden gebracht wurden“, erläutert Rechtsanwalt Prof. Dr. Marco Rogert, Gründungspartner der Sozietät. „Wir können nunmehr in Ruhe die zivilrechtlichen Ansprüche auf Schadenersatz/Rücktritt durchsetzen, was wir sehr erfolgreich tun und der Mandant nutzt das Fahrzeug einfach weiter, bis die Entscheidung gefallen ist“, so Rogert weiter.

Der Rechtsanwalt betont, dass die besondere Brisanz dieser Entscheidung in ihrer Begründung liege: „Die Einlassung der Straßenverkehrsbehörde im Rahmen des Verfahrens geht dahin, dass ihr ein Gutachten vorliege, wonach eine technische Schädigung des betreffenden Fahrzeugs durch das Softwareupdate nicht ausgeschlossen werden könne. Damit bestätigt das Straßenverkehrsamt die von vielen technischen Sachverständigen und von der für die Europäische Kommission tätige VELA herausgegebenen Informationen.“

Rogert gibt sich kämpferisch und optimistisch: „Es ist zu erwarten, dass dieselben technischen Nachteile, die das Gutachten beschreibt, für sämtliche vom EA-189-Abgasskandal betroffenen Fahrzeuge betrifft (eine Liste finden Sie unter http://www.auto-rueckabwicklung.de). Zudem werden nach den Amarok-Fahrern nach der Logik des Rückrufs die nächsten zurückgerufenen Fahrzeuge wie etwa der Audi A 4 stillgelegt. Wir werden das zu verhindern wissen.“

Die Rechtsanwälte weisen Mandanten und Interessenten darauf hin, dass Ansprüche wegen des EA 189-Skandals noch bis mindestens 31.12.2018 durchgesetzt werden können; lediglich Ansprüche gegen Vertragshändler aus Gewährleistung werden nach dem 31.12.2017 verjährt sein. Des Weiteren betonen die Anwälte, dass die Tätigkeit gegenüber den Straßenverkehrsämtern wegen der Stilllegung von den Rechtsschutzversicherungen gedeckt werden müssen. „Im vorliegenden Fall wurden die Kosten allerdings vollständig von der Behörde übernommen – wir gehen davon aus, dass dies auch in anderen Fällen so sein wird“, gibt Prof. Dr. Rogert zu diesem Aspekt zu verstehen.

Pressekontakt:

Prof. Dr. Marco Rogert
Rechtsanwalt/Wirtschaftsjurist

Rogert & Ulbrich
Rechtsanwälte in Partnerschaft

Königsallee 2b
40212 Düsseldorf

+49 (0)211/310638-0 (Tel.)
+49 (0)211/310638-10 (Fax)
http://www.auto-rueckabwicklung.de

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VW-Abgasskandal: Erfolgreicher Eilantrag gegen Stilllegungsverfügung gmbh kaufen 1 euro

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Köln (ots) – Der Bundeshauptausschuss des Kolpingwerkes Deutschland erklärt: Am Umgang mit diesen Themen werden wir die neue Bundesregierung messen!

1. Prekäre Lebenslagen

Deutschland geht es gut. Es sind so viel Menschen in Beschäftigung wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Die Steuereinnahmen sprudeln auf Rekordhöhe. Die wirtschaftliche Wachstumsrate zeugt von einer positiven ökonomischen Entwicklung.

Deutschland geht es gut. Für einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung ist diese Feststellung jedoch aufgrund ihrer Situation eher ein Hohn. Dazu zählen Menschen, die aus dem prekären Beschäftigungsmarkt und der Erwerbslosigkeit nicht herauskommen. Sie partizipieren nicht mehr am volkswirtschaftlichen Fortschritt, fühlen sich ausgegrenzt und gehen oftmals auf Distanz zu jenen, die sie für ihre frustrierende, wirtschaftlich prekäre und in der Konsequenz auch als Ausgrenzung erlebte Situation mitverantwortlich machen.

Das Kolpingwerk Deutschland erwartet von der neuen Bundesregierung, dass sie diesen Menschen besondere Aufmerksamkeit schenkt. Politischen Entscheidungen müssen auf ihre Wirkungen auf die Angehörigen im unteren wirtschaftlichen und sozialkulturellen Segment hin überprüft werden.

Insbesondere Langzeitarbeitslosen müssen neben den bisherigen Angeboten zur Ausbildung und Qualifizierung weitere Beschäftigungsmöglichkeiten durch die zusätzliche Schaffung öffentlich geförderter Beschäftigung angeboten werden. Träger von Maßnahmen der beruflichen Integration müssen weiterhin mit entsprechend notwendigen finanziellen Mitteln ausgestattet und bürokratische Hürden abgebaut werden. Die Bundesagentur für Arbeit ist an diesem Ziel auszurichten.

Menschen, die sich abgehängt fühlen und nicht mehr an soziokulturellen Gemeinschaften teilnehmen können, werden sich auf Dauer von unserem gesellschaftlichen System distanzieren. Dieses muss eine sich dem Gemeinwohl verpflichtende Bundesregierung verhindern. Nicht zuletzt auch deshalb, da über kurz oder lang diese Menschen über den Erfolg oder Misserfolg unserer Demokratie mitentscheiden.

2. Familiennachzug

Deutschland geht es gut. Das trifft aber nicht auf alle Menschen zu. Viele derjenigen, die – verfolgt und bedroht durch Krieg und Gewalt – nach Deutschland geflohen sind, sind mit ihren Gedanken bei ihrer Familie, die sie in ihrer Heimat zurücklassen mussten. Sie möchten gemeinsam als Familie in Deutschland leben und sich in die Gesellschaft integrieren.

Eltern und ihre Kinder gehören zusammen. Eine Aussetzung des Familiennachzugs darf es deshalb nicht geben. Das Kolpingwerk Deutschland fordert daher die neue Bundesregierung auf, den Familiennachzug nicht willkürlich einzuschränken und Eltern und ihren Kindern Schutz zu gewähren. Ein parteipolitisches Taktieren im Ringen um ein für einzelne Parteien positives Ergebnis der Koalitionsverhandlungen darf nicht auf dem Rücken von Familien ausgetragen werden, deren Angehörige in großer Not nach Deutschland geflohen sind.

In diesem Zusammenhang wird zugleich auf eine Förderung des sozialen Wohnungsbaus hingewiesen.

3. Europa

Deutschland geht es gut. Damit dies so bleibt, brauchen wir ein starkes Europa. Angesichts der aktuellen Herausforderungen und Problemlagen ist der Zusammenhalt Europas in einem noch nie dagewesenen Maß bedroht. Der Prozess der Europäischen Integration kann nur gelingen, wenn Europa nicht nur im Sinne einer Wirtschaftsunion, sondern auch als politische Union zusammenwächst.

Auf die globalen Herausforderungen unserer Zeit muss Europa mit einer Stimme antworten. Dazu gehören eine verstärkte gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik sowie eine gemeinsam organisierte Entwicklungspolitik, auch um Fluchtursachen einzudämmen und zu bekämpfen. Was die europaweite Verteilung von Geflüchteten betrifft, so fordern wir dazu auf, den Weg, wenn auch zäher Verhandlungen, erneut zu beschreiten. Es muss jede Gelegenheit genutzt werden, um mit den europäischen Partnern eine gemeinsame Linie bei der Unterbringung und Verteilung Geflüchteter zu finden. Denn hier geht es um Menschen!

Eine politische Union bedarf einer verbindlichen Abstimmung von Fiskal-, Wirtschafts- und Sozialpolitik zwischen den Mitgliedsstaaten. Neben der konsequenten Einhaltung der Stabilitätskriterien kann Europa als Raum der Solidarität nur gelingen, wenn schrittweise an einer Anhebung von Sozialstandards gearbeitet wird. Ziel einer Sozialunion darf kein Sozialdumping sein. Deutschland muss sich dafür einsetzen, dass die wirtschaftlichen Ungleichgewichte in Europa abnehmen. Nur so wird die europäische Union nicht nur als Wirtschafts-, sondern auch im Sinne einer Werte- und Sozialunion gelingen.

Die Europäische Kommission darf nicht auf die Rolle als Hüterin der Verträge beschränkt werden, sondern muss, wo Probleme auf europäischer Ebene – unter Beachtung des Subsidiaritätsprinzips – am besten gelöst werden können, Gestalterin politischer Prozesse sein. Wir fordern die künftige Bundesregierung auf, die verschiedenen Reformvorschläge aus der Europäischen Kommission und der französischen Regierung ernsthaft zu prüfen und im aktiven Dialog mit den Mitgliedsstaaten und Institutionen der Europäischen Union den Weg mutiger Reformen zu beschreiten.

Erklärung des Bundehauptausschusses des Kolpingwerkes Deutschland am 12. November 2017 in Stuttgart

Pressekontakt:

Kolpingwerk Deutschland
Martin Grünewald
Pressesprecher
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Tel: (0221) 20701-220
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E-Mail: martin.gruenewald@kolping.de
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