Gesellschaftskauf

München (ots) – „Reine Ankündigungspolitik“ wirft der Vorsitzende der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, Hubert Aiwanger, der CSU im Hinblick auf ihre jüngsten Ankündigungen hinsichtlich der Verschärfung des Asylrechts vor: „Die CSU hat die letzten vier Jahre in Berlin mitregiert und den Asylkurs von Frau Merkel mitgetragen. Da wird sich auch in den nächsten vier Jahren nicht viel ändern. Genauso groß ist aber das Versagen der CSU in der Asylpolitik in Bayern. 40.000 Klagen von Asylbewerbern gegen abgelehnte Asylbescheide stapeln sich aufgrund von Personalmangel bei bayerischen Gerichten.“

Die FREIEN WÄHLER fordern seit Jahren mehrere Dutzend Richter plus Justizpersonal, um die Asylverfahren zu beschleunigen. Dies wurde von der CSU bisher abgelehnt. Aiwanger erklärt dazu: „Man hat mittlerweile den Eindruck, die CSU will die Verfahren gar nicht beschleunigen, um sich ein Wahlkampfsüppchen zu kochen. Anders ist es nicht erklärbar, dass sie sich seit Jahren hartnäckig weigert, mehr Personal einzusetzen. Lieber bellt man folgenlos Richtung Berlin, anstatt seine eigenen Hausaufgaben zu machen.“

Auch CSU-Landesgruppenchef Dobrindt liefere hier ein unglaubwürdiges Spiel ab, so Aiwanger: „Bei der letzten Wahl hat er die Wähler mit seiner ‚Ausländermaut‘ hinters Licht geführt. Jetzt kommen weitere Neujahrsversprechen, obwohl er bisher in Berlin für die jetzige Zuwanderungspolitik brav die Hand gehoben hat.“

Pressekontakt:

Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion
im Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München
Tel. 089 / 4126 – 2941, dirk.oberjasper@fw-landtag.de

  Nachrichten

Aiwanger/FREIE WÄHLER: CSU-Asylpapier ist reine Ankündigungspolitik GmbHmantel

Weiterlesen

Geschäftsideen Gesellschaftskauf – Vielleicht passend für den erfolgreichen Start in Lengenfeld

Sorry, no posts matched your criteria.


Geschäftsideen Gesellschaftskauf – Vielleicht passend für den erfolgreichen Start in Alt Stahnsdorf

Sorry, no posts matched your criteria.


Berlin (ots)

- 69 Prozent erwarten positive Entwicklung ihres operativen Geschäfts
- Für 72 Prozent ist der Fachkräftemangel die größte Sorge  

Familienunternehmer blicken zuversichtlich ins neue Jahr. 69 Prozent gehen von einer positiven Entwicklung ihres operativen Geschäfts im kommenden Jahr aus. Das ergibt eine Umfrage unter 820 Mitgliedern der Verbände DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER. Vor einem Jahr waren es 59 Prozent. Die Zuversicht spiegelt sich auch in Sachen Arbeits- und Ausbildungsplätze wider. 44 Prozent der Betriebe planen, 2018 mehr Arbeitsplätze anzubieten. Im Vorjahr waren es 38 Prozent. 46 Prozent wollen die Zahl der Arbeitsplätze konstant halten, nur 7 Prozent reduzieren.

Auf die Frage nach den größten Sorgen mit Blick auf das Jahr 2018 steht der Fachkräftemangel mit 72 Prozent ganz oben. Vor zwei Jahren waren es noch 49 Prozent, die die Suche nach qualifizierten Personal bewegte. Auf Platz zwei und drei folgen die Verkrustung des Arbeitsrechts (70 Prozent) und der Anstieg der Sozialabgaben (62 Prozent). Mit Aussicht auf eine große Koalition sorgen sich auch 50 Prozent vor drohenden Steuererhöhungen.

„Der Fachkräftemangel ist in vielen Branchen und Regionen eine Wachstumsbremse. Das stellt viele Familienunternehmen, vor allem die, die außerhalb der großen Metropolen tätig sind, vor große Probleme“, so Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER. „Wir Familienunternehmer spüren zunehmend, was es bedeutet, Aufträge nicht annehmen zu können, Kunden vertrösten zu müssen und Stellen nicht besetzen zu können. Junge Menschen wollen lieber Influencer statt Ingenieur oder Programmierer werden. Wichtig ist daher, Schüler schon früh für Wirtschaft und Unternehmertum zu begeistern, z. B. durch ein längst überfälliges eigenständiges Schulfach Wirtschaft.“

Von Eben-Worlée weiter: „Ein weiterer wichtiger Hebel, der umgelegt werden muss, um den Fachkräftemangel zu begegnen, ist qualifizierte Einwanderung. Dazu benötigen wir ein Einwanderungsgesetz, das den Unternehmen Fachkräftemigration ermöglicht und die Prozesse entbürokratisiert. Hier sollte die neue Bundesregierung im Interesse unseres Wirtschaftswachstums ansetzen“.

An der Umfrage nahmen 820 Mitglieder von DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER teil. Die vollständigen Ergebnisse der Erhebung finden Sie hier auf unserer Website. (http://ots.de/aCLNm)

Pressekontakt:

Renz Peter Ringsleben
Pressereferent

DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
DIE JUNGEN UNTERNEHMER
Charlottenstraße 24 | 10117 Berlin
Tel. 030 300 65-430 | Fax 030 300 65-390
ringsleben@familienunternehmer.eu | ringsleben@junge-unternehmer.eu
www.familienunternehmer.eu | www.junge-unternehmer.eu

  Nachrichten

Umfrage: Familienunternehmer blicken zuversichtlich ins neue Jahr -GmbH

Weiterlesen

Hongkong (ots/PRNewswire) – Tropic Science Limited (Tropic Science) und Huawei Marine Networks Co., Limited (Huawei Marine) freuen sich sehr, den bevorstehenden Abschluss der Schreibtischstudie (DTS) zum PEACE-Unterseekabel bekannt geben zu dürfen. Huawei Marine wird am 15. Januar mit der Unterseevermessung beginnen, und das PEACE-Kabelsystem wird vor dem 4. Quartal 2019 betriebsfähig sein.

Die erste Phase des PEACE-Kabelsystems, das 6.200 Kilometer überbrückt, wird Pakistan (Gwadar und Karatschi) mit Dschibuti, Somalia und Kenia verbinden. Die zweite Phase ist eine Verlängerung nach Südafrika und Europa mit einer Gesamtlänge von 13.000 km. Das auf der 200G DWDM-Technologie beruhende Unterseekabelsystem hat eine Designkapazität von bis zu 60T. Das PEACE-System ist eine neue Datenautobahn, die Asien, Afrika und Europa über bestehende Land- und Unterseekabel verbindet und die Kabellänge und damit auch die Latenz zwischen China und Afrika sowie China und Europa erheblich verringert.

He Liehui, Vorstandschef von Tropic Science, äußerte seine Zufriedenheit mit dem Fortschritt des Projekts: „Huawei Marine hat seine Fähigkeit zur Planung und Implementierung komplexer Telekommunikations-Infrastrukturprojekte unter Beweis gestellt, und wir sind überzeugt, dass dieses System eine wichtige Infrastruktur für die interkontinentale Kommunikation zwischen Asien, Afrika und Europa darstellen und damit die wirtschaftliche Entwicklung in diesen Regionen fördern wird.“

Mao Shengjiang, COO von Huawei Marine, sagt dazu: „Die Zusammenarbeit mit Tropic Science zur Verlegung dieses Unterseekabels ist eine große Ehre für uns. Das fertige PEACE-Unterseekabelsystem wird die Kommunikation zwischen China und Afrika erheblich erleichtern. Ich bin überzeugt, dass Huawei Marine die nächste Phase mit hohem Qualitätsniveau ausführen kann.“

Im November unterzeichneten Tropic Science und Huawei Marine den Bauvertrag für das PEACE-Unterseekabelprojekt.

Über Huawei Marine Networks Co., Ltd.

Huawei Marine Networks Co., Limited (Huawei Marine) ist ein Joint-Venture zwischen Huawei Technologies Co., Ltd. und Global Marine Systems Limited. Huawei Marine baut auf dem umfangreichen kombinierten Wissensschatz beider Mutterhäuser auf und integriert modernste optische Übertragungstechnik mit 160 Jahren Erfahrung in der Konstruktion und Verlegung von Unterseekabeln. Dabei steht die Entwicklung innovativer Unterseekabel-Netzwerklösungen auf der ganzen Welt im Vordergrund. Huawei Marine liefert höchst zuverlässige und kostengünstige schlüsselfertige Lösungen für Unterseekabelsysteme, die alles vom Design über die Integration bis hin zur Installation umfassen. Besonderer Wert wird hierbei auf den Kunden-Support für Netzwerkbetreiber gelegt.

Detaillierte Informationen erhalten Sie von: public@huaweimarine.com oder unter www.huaweimarine.com

Pressekontakt:

Chenny
+86-22-59837840

  Nachrichten

PEACE-Unterseekabelsystem steht kurz vor Abschluss der Schreibtischstudie gmbh kaufen erfahrungen

Weiterlesen

}

Unsere Software
ist kurz offline. kaufen

Weiterlesen

}

Exklusive Ford Vignale-Modelle sehr erfolgreich
Stilvolle Design-Details, sorgfältig ausgewählte und verarbeitete Materialien sowie neueste Sicherheits- und Komfort-Innovationen zählen zu den prägenden Merkmalen der exklusiven Ford Vignale-Modelle. Mit Ford Kuga, Ford Edge, Ford Mondeo, Ford S-MAX sowie – als jüngstes Mitglied der Vignale-Familie -… mehr

Köln (ots)

   - In Deutschland bereits fast 5.000 Fahrzeuge mit dieser 
     Top-Ausstattung verkauft 
   - Vignale-Versionen sind mittlerweile für fünf Baureihen lieferbar 
   - Die Vignale-Philosophie: Top-Ausstattungslinie und zugleich ein 
     exklusives Einkaufs- und Service-Versprechen 
   - "Vignale": eine Reminiszenz an den Turnier Karosseriebauer 
     Alfredo Vignale 

Stilvolle Design-Details, sorgfältig ausgewählte und verarbeitete Materialien sowie neueste Sicherheits- und Komfort-Innovationen zählen zu den prägenden Merkmalen der exklusiven Ford Vignale-Modelle. Mit Ford Kuga, Ford Edge, Ford Mondeo, Ford S-MAX sowie – als jüngstes Mitglied der Vignale-Familie – dem neuen Ford Fiesta sind bereits fünf Modellreihen der Marke in dieser edlen Ausstattungsvariante zu haben – und immer mehr Kunden gönnen sich den Vignale-Luxus. Seitdem im Herbst 2015 mit dem Ford Mondeo Vignale das erste Modell mit dieser damals neuen Top-Ausstattung auf den Markt kam, hat Ford in Deutschland fast 5.000 Vignale-Fahrzeuge ausgeliefert. Den höchsten Anteil hat dabei das sportliche SUV Ford Kuga (ca. 1.500), gefolgt vom innovativen „Sport Activity Vehicle“ Ford S-MAX (1.100) und dem Marken-Flaggschiff Ford Mondeo (1.020). Je nach Fahrzeuglinie beträgt der „Vignale“-Verkaufsanteil mittlerweile bis zu 30 Prozent (Edge Vignale).

„Unsere Kunden fragen immer öfter nach exklusiven, luxuriösen Top-Ausstattungen. Sie wollen das Besondere, das Individuelle, und sie sind bereit, dafür auch mehr zu bezahlen. Um diese Premium-orientierte Klientel bedienen zu können, haben wir die Vignale-Modelle auf den Markt gebracht. Der Erfolg gibt uns recht“, sagt Wolfgang Kopplin, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH.

Die Ford Vignale-Philosophie

Vignale steht zum einen für eine neue Top-Ausstattungslinie von Ford. Zugleich bedeutet Vignale aber auch ein exklusives Einkaufs- und Service-Versprechen, mit dem Ford seine Kunden überzeugen möchte. Ford reagiert damit auf Umfragen unter den Käufern und Interessenten von Premium-Fahrzeugen: Danach gab jeder Dritte an, dass für ihn die Qualität der Kundenbetreuung den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem außergewöhnlichen Produkterlebnis ausmache. Anlass genug für Ford, mit der Vignale-Familie auch in puncto Service eine neue Richtung einzuschlagen.

Das Ford Vignale-Erlebnis beginnt bereits bei den Ford-Händlern. In ihren Showrooms begrüßen spezielle Vignale-Lounges die anspruchsvollen Kunden. Mit einem luxuriösen und sinnlichen Ambiente unterstreichen die Lounges den hohen Anspruch der Vignale-Fahrzeuge. Selbstverständlich stehen für die Interessenten geschulte Vignale-Kundenbetreuer zur Verfügung.

Ford will den Vignale-Kunden somit ein maßgeschneidertes Kauferlebnis bieten, das zu ihren persönlichen Belangen und Wünschen passt – vom ersten Kontakt mit dem Vignale-Kundenbetreuer über die individuelle Produktberatung und die Probefahrt bis hin zur Auslieferung des neuen Autos.

Die Vignale-Services: exklusive und individuelle Komfort-Dienstleistungen

Nach dem Kauf setzt sich die Premium-Betreuung für die Vignale-Erstbesitzer nahtlos fort. Zu den exklusiven und individuellen Komfort-Dienstleistungen gehören zum Beispiel:

   - Kostenlose Fahrzeugwäsche einmal monatlich (bei Einhaltung der 
     vorgegebenen Inspektionsintervalle) 
   - 24-Stunden Vignale-Hotline (Telefon: 0221-903 97 97) 
   - Hol- und Bring-Service auf Wunsch bei Werkstatt-Terminen 
   - Ersatzwagen gleicher Kategorie auf Wunsch gegen Mehrpreis 
   - Premium-Aufbereitungsservice mit jeder Vignale-Inspektion 
   - Verwaltung der Wartungstermine über die Vignale Kunden-App 

Die Ford Vignale Collection mit hochwertigen Accessoires

Die Ford Vignale-Collection überzeugt mit einem exklusiven Angebot an hochwertigen Accessoires und Gebrauchsgegenständen, die von den Ford Vignale-Modellen inspiriert sind und vom Ford Vignale-Designteam gestaltet wurden. Dies betrifft ihre charakteristische Formensprache ebenso wie die hochwertigen Materialien und die handwerklich erstklassige Verarbeitung.

Die Angebote der Ford Vignale-Collection werden in den Vignale-Lounges präsentiert, können aber auch online über diesen Link geordert werden: https://fordlifestylecollection.com/de/vignale-collection

Der Name „Vignale“: eine Reminiszenz an den Turnier Karosseriebauer Alfredo Vignale

Der Name „Vignale“ ist eine Reminiszenz an die italienischen Designer und Karosseriebauer des Unternehmens „Carozzeria Vignale“ – und damit an die legendäre Handwerkstradition italienischer Carrossiers und Polsterer. Gegründet wurde die Firma 1946 von Alfredo Vignale (1913 bis 1969) in Turin. Das Hauptgeschäft bestand lange Jahre darin, Kleinserien von Volumenmodellen sowie Sonderausführungen von Modellen vor allem italienischer Automobilhersteller zu fertigen. 1969 verkaufte Alfredo Vignale sein Unternehmen an die Carrozzeria Ghia, ein weiteres Turiner Design-Studio. 1970 übernahm Ford das Ruder und damit auch die Namensrechte an Ghia und Vignale. Im Jahr 1974 wurde das Unternehmen dann aufgelöst.

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutsches Automobilunternehmen mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln und Saarlouis mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 wurden mehr als 40 Millionen Fahrzeuge produziert.

Für weitere Informationen zu den Produkten und Dienstleistungen von Ford besuchen Sie bitte www.ford.de.

Pressekontakt:

Isfried Hennen
Ford-Werke GmbH
Telefon: 0221/90-17518
ihennen1@ford.com

  Nachrichten

Exklusive Ford Vignale-Modelle sehr erfolgreich GmbH kaufen

Weiterlesen

Berlin (ots) – Eine aktuelle Undercover-Recherche bringt die grausamen Zustände ans Licht, unter denen Milchkühe für die bekannten italienischen Käsesorten Parmesan und Grana Padano leiden. Die Tierschutzorganisation Compassion in World Farming (CIWF) zeigt erschreckende Aufnahmen aus den Milchkuhbetrieben der Käseunternehmen. Gemeinsam mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt startet CIWF in zahlreichen Ländern eine Kampagne gegen die Käsehersteller.

Das Filmmaterial aus neun Betrieben in der italienischen Po-Ebene, die Milch für Parmesan und Grana Padano liefern, zeigt ausgemergelte Kühe, die gezwungen sind, in kargen Ställen ohne Zugang nach draußen in den eigenen Exkrementen zu liegen. Viele ihrer natürlichen Verhaltensweisen bleiben ihnen verwehrt. Die Zusammenschlüsse der Erzeuger dieser beiden Käsesorten, Consorzio del Formaggio Parmigiano Reggiano und Consorzio Tutela Grana Padano, sehen in ihren Produktionsstandards offenbar keinerlei Tierschutzrichtlinien vor.

»Es ist immer wieder erschütternd zu sehen, wie die Tiere leben müssen, die hinter der Produktion angeblich hochwertiger Lebensmittel stehen«, sagt Mahi Klosterhalfen, Geschäftsführer der Albert Schweitzer Stiftung. »Im Fall von Parmesan und Grana Padano klaffen das Image der Produkte und die Realität der Lebensbedingungen weit auseinander.«

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt ruft gemeinsam mit CIWF die Erzeuger von Parmesan und Grana Padano auf, ihren schätzungsweise 500.000 Milchkühen Weidegang zu ermöglichen und deren Haltungsbedingungen deutlich zu verbessern. Hierfür haben die Organisationen einen Online-Appell an die Konsortien von Parmesan und Grana Padano gestartet: Diese sollen innerhalb eines Jahres ein Programm zur Verbesserung des Tierschutzes umsetzen, das den Kühen an wenigstens 100 Tagen im Jahr Weidegang ermöglicht. Zudem müssen die besonders tierquälerische Anbindehaltung ausgeschlossen sowie zentrale Haltungsprobleme überwacht und verringert werden.

Die als Premiumprodukte vermarkteten Käsesorten Parmesan und Grana Padano sind auch in Deutschland äußerst beliebt: Bei Grana Padano ist Deutschland der Hauptimporteur, bei Parmesan steht es weltweit an dritter Stelle der Importländer.

Die Kampagne finden Sie unter www.albert-schweitzer-stiftung.de/NichtAufMeinemTeller.

Bei Interesse stellen wir Ihnen gern Fotos und Videomaterial zur Verfügung.

Pressekontakt:

Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
Andreas Grabolle
Tel.: 030 – 400 54 68 15
presse@albert-schweitzer-stiftung.de

  Nachrichten

Tierschützer enthüllen schwer verdauliche Wahrheit hinter Parmesan gmbh kaufen wien

Weiterlesen

Düsseldorf (ots) – Mit der Gesundheitspolitik der vergangenen Legislaturperioden hat der Druck auf die niedergelassenen Ärzte massiv zugenommen, wohingegen Medizinkonzerne sich in der ambulanten Medizin ungehindert ausbreiten konnten. Das ist das nüchterne Fazit der öffentlichen Fachdiskussion, zu der die Freie Ärzteschaft (FÄ) im Vorwege ihrer Mitgliederversammlung am Samstag nach Düsseldorf geladen hatte. „Die künftige Bundesregierung – welche Parteien auch immer diese nun stellen werden – muss einen Kurswechsel in der Gesundheitspolitik herbeiführen“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich.

In einer Resolution fordern die Mitglieder der Freien Ärzteschaft von der künftigen Bundesregierung eine Stärkung der freiberuflichen ambulanten Medizin durch attraktive Bezahlung aller ambulanten ärztlichen Leistungen in festen Eurobeträgen und ohne Budgets, die Abschaffung der Regresse für Arzneimittel und veranlasste Leistungen sowie die Einführung einer transparenten Kostenerstattung. Außerdem sollen das Prinzip „ambulant vor stationär“ und die Wettbewerbsfähigkeit der freien Arztpraxen gegenüber den renditeorientierten Medizinkonzernen gefördert werden. FÄ-Chef Dietrich betonte: „Dem Runterwirtschaften der ambulanten Medizin in den Arztpraxen und der Kommerzialisierung des Gesundheitswesens muss dringend Einhalt geboten werden.“

„Elektronische Gesundheitskarte“ einstellen

Die Freie Ärzteschaft fordert die künftige Bundesregierung zudem auf, das Pleitenprojekt „Elektronische Gesundheitskarte“ (eGK) sofort einzustellen und dezentrale, freiwillige IT-Lösungen zu ermöglichen, die Ärzte und Patienten für medizinisch sinnvoll halten. „15 Jahre Planung, Kosten von mehreren Milliarden Euro und keine Verbesserungen für Patienten und Ärzte in Sicht“, so beschrieb FÄ-Vize Dr. Silke Lüder die Bilanz des Projekts. „Die Bürger zahlen ihre Beiträge zur Krankenversicherung für gute Medizin und nicht für die Rendite von IT-Firmen und den Überwachungsdrang von Politik und Krankenkassen.“ Bislang sei es nicht sinnvoll, Geräte für die Online-Anbindung zu bestellen. Der Zeitpunkt der Zwangs-Onlineanbindung sei erneut verschoben worden auf den 1. Januar 2019 – und ob es das Projekt dann noch gebe, bliebe abzuwarten.

Preise in bestehender Gebührenordnung anpassen

Ein klarer Appell ging auch an die Bundesärztekammer. Die Freie Ärzteschaft fordert ein Ende des Ausverkaufs der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) als Gebührenordnung des freien Berufs Arzt. „Die Bundesärztekammer soll sich endlich um eine echte und kurzfristige Preisanpassung der bestehenden GOÄ kümmern“, heißt es in der Resolution. „Nach 20 Jahren ohne Inflationsausgleich kommt eine Honorarsteigerung von maximal 5,8 Prozent über drei Jahre einem knallharten Budget gleich“, kritisierte FÄ-Vize Dr. Axel Brunngraber die derzeitigen Verhandlungsergebnisse zu einer neuen GOÄ. „Wir fordern die Bundesärztekammer daher auf, eine umgehende Punktwerterhöhung sowie eine Überführung von Analogleistungen in aktuelle Leistungsziffern gegenüber einer künftigen Bundesregierung zu vertreten.“ Die kürzlich erfolgte, deutliche Honorarerhöhung im Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung (UV-GOÄ) um 18 Prozent für die kommenden vier Jahre bei Erhalt der Grundstruktur zeige, was möglich sei.

Drastische Verschiebung hin zu Kapitalunternehmen

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Dr. Frank Bergmann, machte klar, dass die Politik weiter an der Friedensgrenze zwischen Gesetzlicher (GKV) und Privater Krankenversicherung (PKV) rüttele. „Wir werden jeden Versuch bekämpfen, die Dualität von GKV und PKV in Frage zu stellen“, betonte er in seinem Vortrag. Erfreulich hingegen sei das Bekenntnis der Jamaika-Sondierungspartner gewesen, die Freien Berufe ausbauen und stärken zu wollen. „Wir werden jede künftige Bundesregierung gern an diesen Satz erinnern. Denn die ärztliche Freiberuflichkeit ist die Voraussetzung für eine leistungsfähige Versorgung. Und sie ist ein Gegenmodell zu investorengetriebenen Kartellstrukturen, die wir in der ambulanten Medizin mit Sorge beobachten.“ Beispielsweise in der Radiologie, Augenheilkunde und bei Dialysen gebe es eine drastische Verschiebung hin zu Wirtschafts- und Kapitalunternehmen. Bergmann appellierte an die Politik: „Auch dazu erwarten wir Antworten. Vier weitere Jahre untätiges Abwarten durch die Politik können wir uns nicht erlauben.“

Bürgerversicherung erhöht Zusatzbeiträge für Kassenpatienten

Nach Einschätzung von Dr. Thomas Drabinski, Leiter des Instituts für Mikrodaten-Analyse in Kiel, fallen mit dem Scheitern der Jamaika-Gespräche alle Diskussionen und Reformpläne zur Gesundheitspolitik, die CDU/CSU, Grüne und FDP erarbeitet hatten, wieder auf Null zurück. „Auch die Ideen zu einer Bürgerversicherung und einer Vereinheitlichung der ambulanten Vergütungssysteme EBM und GOÄ“, sagte der Gesundheitsökonom. Studien hätten gezeigt, dass sich eine Bürgerversicherung negativ auf die Beschäftigung, Infrastruktur und das medizinische Angebot auswirke. Drabinski hat zudem errechnet, dass eine Bürgerversicherung zulasten der Kassenpatienten ginge: Der Zusatzbeitrag der GKV-Versicherten würde um 1,5 Prozent steigen, wohingegen sich die heute Privatversicherten über 40 Prozent Beitragssenkung freuen könnten. Zu den Instrumenten einer zukunftsorientierten Gesundheitspolitik zählen Drabinski zufolge etwa die Einführung sogenannter Interessenquoten, einer Eigenbeteiligung der Patienten, die Beitragsautonomie für Krankenkassen sowie die Abschaffung von Budgets. „Wir brauchen eine Generationengerechtigkeit“, resümierte der Gesundheitsökonom.

Über die Freie Ärzteschaft e.V.

Die Freie Ärzteschaft e. V. (FÄ) ist ein Verband, der den Arztberuf als freien Beruf vertritt. Er wurde 2004 gegründet und zählt heute mehr als 2.000 Mitglieder: vorwiegend niedergelassene Haus- und Fachärzte sowie verschiedene Ärztenetze. Vorsitzender des Bundesverbandes ist Wieland Dietrich, Dermatologe in Essen. Ziel der FÄ ist eine unabhängige Medizin, bei der Patient und Arzt im Mittelpunkt stehen und die ärztliche Schweigepflicht gewahrt bleibt.

Pressekontakt:

Tel.: 0176 49963803, E-Mail: presse@freie-aerzteschaft.de

V .i. S. d. P.: Wieland Dietrich, Freie Ärzteschaft e.V.,
Vorsitzender, Gervinusstraße 10, 45144 Essen, Tel.: 0201 68586090,
E-Mail: mail@freie-aerzteschaft.de, www.freie-aerzteschaft.de

  Nachrichten

Freie Ärzteschaft: Künftige Bundesregierung muss freie Arztpraxen stärken kauf

Weiterlesen

}

Themen, die die Befragten im offenen Interviewteil von sich aus ansprachen. Die beiden offenen Fragen lauteten: „Was haben Sie bisher in Deutschland erlebt, und wie ist es Ihnen dabei ergangen?“ und „Was beschäftigt Sie im Moment, worüber machen Sie sich Gedanken?“ / Wie gelingt Integration? Asylsuchende… mehr

Berlin (ots) – Die meisten Flüchtlinge wollen rasch arbeiten; zugleich besteht großes Interesse, sich zu qualifizieren und weiterzubilden. Das zeigt eine gemeinsame Interviewstudie des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) und der Robert Bosch Stiftung. Welcher Weg zu gesellschaftlicher Teilhabe führt, ist dabei individuell verschieden. Deshalb sind flexible Strukturen und passgenaue Maßnahmen für Flüchtlinge nötig. Die Studie zeigt darüber hinaus: Persönliche Begegnungen und zwischenmenschliche Kontakte sind von zentraler Bedeutung für Integration und Teilhabe.

Die Frage, wie die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland künftig gestaltet werden soll, beschäftigt Politik und Zivilgesellschaft. Hierzu gehört auch, wie es gelingen kann, gute Teilhabebedingungen für diejenigen zu schaffen, die einen Schutzstatus erhalten. Wie sehen die Lebenslagen von Asylsuchenden aus, was erwarten sie vom Leben in Deutschland? Der SVR-Forschungsbereich und die Robert Bosch Stiftung haben gemeinsam eine Studie durchgeführt, um diese Fragen zu beantworten. „Die Perspektive der Flüchtlinge kommt in der Forschung und der öffentlichen Diskussion meist zu kurz“, sagt Ottilie Bälz, Leiterin des Themenbereichs Gesellschaft bei der Robert Bosch Stiftung. „Hinzu kommt, dass sich die individuellen Erfahrungen und Lebenslagen von Flüchtlingen stark unterscheiden: ‚Den‘ Flüchtling gibt es nicht.“

Die Studie „Wie gelingt Integration? Asylsuchende über ihre Lebenslagen und Teilhabeperspektiven in Deutschland“ basiert auf 62 qualitativen Interviews, die zwischen März 2016 und April 2017 mit Flüchtlingen mit unsicherem Aufenthaltsstatus geführt worden sind. Die Befragten stammten aus Syrien, Afghanistan, Somalia, Pakistan, Albanien, dem Kosovo und Mazedonien. Die Befragung gibt Aufschluss darüber, welche Bedarfe und Erwartungen die Schutzsuchenden haben, welche Fähigkeiten sie mitbringen und wie sie ihre aktuelle Lebenslage wahrnehmen. Eines der Alleinstellungsmerkmale der Untersuchung ist der offene Teil der Interviews, in dem die Asylsuchenden ihre Themen selbst wählen konnten. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ für alle Flüchtlinge in Deutschland, decken jedoch viele unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ab.

Fast alle Neuankömmlinge wollen möglichst schnell arbeiten, um finanziell unabhängig zu sein. Gleichzeitig wollen sie sich aber auch qualifizieren oder weiterbilden“, so Dr. Jan Schneider, der Leiter des SVR-Forschungsbereichs. „Um dieses Spannungsfeld aufzulösen, braucht es flexible Strukturen. Die Maßnahmen, die den Zugang zu Arbeit, Ausbildung und gesellschaftlicher Teilhabe insgesamt fördern, müssen zu den individuellen Lebenslagen der Flüchtlinge passen. Sonst greifen sie nicht.“ Neben dem Zugang zu Arbeit und Bildung spielt es für die Integration auch eine Rolle, wie das lokale Umfeld aussieht: Flüchtlinge brauchen nicht nur Wohnraum, sondern auch zwischenmenschliche Begegnungen und Kontakte. „Wenn die Bedingungen stimmen, würden viele auch gerne in kleineren Kommunen und in ländlichen Räumen bleiben“, hebt Dr. Schneider ein Ergebnis der Studie hervor. „Die Städte und Gemeinden tragen eine hohe Verantwortung: Sie sind der Motor für die gesellschaftliche Teilhabe von Flüchtlingen.“

Was kann die künftige Bundesregierung tun, um Integrationsprozesse zu erleichtern? Asylsuchende werden derzeit nach ihrer Bleibeperspektive eingeteilt und unterschiedlich behandelt. Außerdem wurde der Familiennachzug teilweise ausgesetzt. Die Studie zeigt, dass beides zumindest aus integrationspolitischer Sicht nicht sinnvoll ist. Dr. Schneider empfiehlt, die Rahmenbedingungen den Erfordernissen anzupassen: „Deutschland sollte den Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte wie geplant wieder einführen und die Aufenthaltssituation der Flüchtlinge schneller klären. Zudem sollten für Asylsuchende gleiche Aufnahme- und Verfahrensstandards gelten, vor allem für diejenigen mit guter und mittlerer Bleibeperspektive, und die Asylverfahren sollten weiter beschleunigt werden. Wissen über den Ablauf und Stand des Asylverfahrens sowie über Teilhabeoptionen macht Flüchtlinge handlungsfähig, diese Fähigkeit gilt es zu erhalten und zu fördern. Neben möglichst passgenauen Maßnahmen für den Zugang zu Ausbildung, Arbeit und Sprachkenntnissen ist die soziale Teilhabe ein Kernbedürfnis der Asylsuchenden. Sie sollte stärker als bisher im Fokus von Integrationskonzepten stehen.“

Die Studie können Sie herunterladen unter: http://www.svr-migration.de/publikationen

   Ihre Ansprechpartnerin für Presseanfragen: 
   Dr. Margret Karsch 
   Kommunikation SVR GmbH 
   Tel. 030/288 86 59-18 
presse@svr-migration.de 

Über den Forschungsbereich beim Sachverständigenrat:

Der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat führt eigenständige, anwendungsorientierte Forschungsprojekte zu den Themenbereichen Integration und Migration durch. Die projektbasierten Studien widmen sich neu aufkommenden Entwicklungen und Fragestellungen. Schwerpunkte der Forschungsvorhaben sind die Themenfelder Bildung und Flucht/Asyl. Der SVR-Forschungsbereich ergänzt die Arbeit des Sachverständigenrats. Die Grundfinanzierung wird von der Stiftung Mercator getragen.

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration geht auf eine Initiative der Stiftung Mercator und der VolkswagenStiftung zurück. Ihr gehören weitere fünf Stiftungen an: Bertelsmann Stiftung, Freudenberg Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und Vodafone Stiftung Deutschland. Der Sachverständigenrat ist ein unabhängiges und interdisziplinär besetztes Expertengremium, das zu integrations- und migrationspolitischen Themen Stellung bezieht und handlungsorientierte Politikberatung anbietet.

Weitere Informationen unter: www.svr-migration.de/Forschungsbereich

Über die Robert Bosch Stiftung:

Die Robert Bosch Stiftung GmbH gehört zu den großen, unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa. In ihrer gemeinnützigen Arbeit greift sie gesellschaftliche Themen frühzeitig auf und erarbeitet exemplarische Lösungen. Dazu entwickelt sie eigene Projekte und führt sie durch. Außerdem fördert sie Initiativen Dritter, die zu ihren Zielen passen.

Die Robert Bosch Stiftung ist auf den Gebieten Gesundheit, Wissenschaft, Gesellschaft, Bildung und Völkerverständigung tätig. In den kommenden Jahren wird sie darüber hinaus ihre Aktivitäten verstärkt auf drei Schwerpunkte ausrichten:

   - Migration, Integration und Teilhabe
   - Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Deutschland und Europa
   - Zukunftsfähige Lebensräume 

Seit ihrer Gründung 1964 hat die Robert Bosch Stiftung mehr als 1,4 Milliarden Euro für ihre gemeinnützige Arbeit ausgegeben.

Weitere Informationen unter: www.bosch-stiftung.de/fluchtundasyl

Pressekontakt:

Michael Herm
Pressereferent
Strategische Kommunikation
Robert Bosch Stiftung GmbH
Telefon: 0711/46084-290
Fax: 0711/46084-10290
michael.herm@bosch-stiftung.de

  Nachrichten

Wie gelingt Integration? Asylsuchende über ihre Teilhabeperspektiven gmbh anteile kaufen risiken

Weiterlesen